Schüler
Archiv 2010/11

FASS - SG Dresden/Halle

Sonnabend, 20.02.2011, 15.00 Uhr, Erika-Hess-Eisstadion

 

3 : 10 (0:3 1:4 2:3)

Tore

0:1 (04:56) Tischendorf (Fischer), 0:2 (08:02) Römer (Preikschat), 0:3 (11:20) Weinert PP1

 

0:4 (22:57) Eberth (Weinert), 0:5 (27:08) Miething (Peters), 1:5 (33:42) Schulz PP1, 1:6 (34:00) Tischendorf (Fischer, Gehlert), 1:7 (38:11) Tischendorf)

 

1:8 (42:38) Weinert (Meinecke, Fischer), 1:9 (49:12) Peters (Miething, Tischendorf), 2:9 (55:38) Soyka (Patermann, Bagger) PP1, 3:9 (57:29) Lüttcher UZ1, 3:10 (58:24) Preikschat PP1

PIM

FASS: 8 - 2/2/4

SGDH: 6 - 0/2/4

Berichte

Hohe Niederlage gegen den Tabellenführer

Als die Eisbären noch Dynamo hießen und in der Deutschlandhalle noch erstklassiges Eishockey gespielt wurde, schauten die Besucher aus den Bezirken Halle und Dresden neidvoll auf die Hauptstadt. Die Innenstädte nicht zerfallen und die Regale in den Kaufhallen immer gut gefüllt.

 

Ebenso neidisch schauten wir Berliner am heutigen Tag auf die bestens ausgebildeten Nachwuchseishockeyspieler der SG aus Dresden und Halle. Wer jetzt an Eiszeiten und die Hallensituation in der nun gemeinsamen Hauptstadt denkt, liegt nicht ganz falsch. Mit einem versteckten Lächeln kamen die Verantwortlichen und Spieler der SG ins Erika-Hess-Eisstadion. In Gedanken an ihren wunderschönen Trainings- und Spielort in der Mitte der Sächsischen Landeshauptstadt ...

 

Das Spiel hatte wie immer drei Drittel, aber Eishockey haben wir heute nur von den Gästen gesehen. Von Anfang sah man eine in allen Belangen überlegene Mannschaft. Der Spielaufbau, die Passsicherheit, die Laufwege, die Pucktechnik ... ich hör auf. 0 : 3 am Ende des Anfangsdrittels war noch schmeichelhaft.

 

Der Mittelabschnitt begann wie das erste Drittel, die SG total überlegen, wenn es einzelne Chancen für die Weddinger gab, waren es Einzelaktionen. Eine kleine Ausnahme das erste FASS-Tor von Dustin zum Zwischenstand von 1 : 5 in der 34. Minute. Aber kurz danach die Gegentoren sechs und sieben.

 

Im Schlussabschnitt waren zwei Minuten gespielt, das achte Gegentor. Und das Neunte folgt fünf Minuten später. Ein wenig Ergebniskosmetik, Danny in Überzahl zum 2 : 9 in Minute 56. Eine Minute später war Paul L. in eigener Unterzahl endlich mal durchsetzungsstark: 3 : 9. Das sollte aber nicht der Schlusspunkt gewesen sein. Die SG kurz vor Schluss mit dem Zehnten ...

Es war ein Debakel. Die sich anschließenden Strafrunden hatten sich alle Berliner redlich verdient

 

AS 19.2. 2011