Oberliga

F.A.S.S. e.V. Berlin - Black Dragons Erfurt

Freitag, 21.10.2011, 19.30, Erika-Heß-Eisstadion

 

13-6 (4-2 5-2 4-2)

Tore

1:0 02:28 Schlenker, Vincent (Haase, Henry; Hecker, Benjamin) 5-3
2:0 02:55 Scholz, Christopher (Leibrandt, Thomas; Patrzek, Fabio) 5-4
2:1 03:52 Vojcak, Martin (Weise, Marcel; Fischer, Sean)
2:2 10:14 Manske, Enrico (Schmidt, Robert; Marak, Zbynek)
3:2 10:46 Ludwig, Justin (Gries, Christian; Thome, Marcel)
4:2 15:48 Hecker, Benjamin (Czajka, Patrick; Schlenker, Vincent)

 

5:2 20:52 Scholz, Christopher (Patrzek, Fabio)
5:3 25:01 Vavroch, Robert (Marak, Zbynek) 4-5
6:3 28:01 Gerstung, Jonas (Giermann, Rick; Patrzek, Fabio)
6:4 28:36 Otte, Oliver (Vavroch, Robert; Marak, Zbynek) 5-4
7:4 30:14 Patrzek, Fabio (Giermann, Rick; Leibrandt, Thomas)
8:4 34:46 Czajka, Patrick (Haase, Henry; Schlenker, Vincent) 5-4
9:4 38:58 Gerstung, Jonas (Czajka, Patrick; Leibrandt, Thomas) 5-3

 

10:4 46:27 Czajka, Patrick (Schlenker, Vincent; Hecker, Benjamin)
11:4 47:20 Thome, Marcel (Gries, Christian; Ludwig, Justin)
11:5 52:51 Marak, Zbynek (Hofmann, Sebastian; Otte, Oliver)
12:5 56:11 Hecker, Benjamin (Czajka, Patrick)
13:5 59:05 Schwarzbach, Arvid (Czajka, Patrick; Schlenker, Vincent) 5-4
13:6 59:18 Fischer, Sean (Vojcak, Martin; Weise, Marcel)

PIM

»FASS« Berlin: 10

Black Dragons: 22

Zuschauer

157

Berichte

19 Tore – Offensivspektakel brachte wieder die Tabellenführung

UPDATE: Im Weddinger Erika-Heß-Eisstadion trafen sich mit FASS Berlin und den Black Dragons Erfurt die derzeit offensivstärksten Teams der Oberliga Ost. Von Beginn an brannten beide Mannschaften ein Offensivspektakel ab, dass es für die Eishockeyfans nur so eine Freude war. Dabei entzückte die junge Mannschaft aus Berlin , nur 5 Spieler sind älter als 23Jahre, ihre Fans mit großer Spielfreude.

 

Die Erfurter halfen den Berlinern ins Spiel zu kommen. Schon nach 2:20 Minuten hatte FASS eine doppelte Überzahl. Der erste Block ließ sich nicht lange bitten. 8 Sekunden benötigten sie, um durch Vincent Schlenker zum 1. Treffer zu kommen. Immerhin ganze 27 Sekunden benötigte der 2. Powerplayblock um durch Christopher Scholz auf 2:0 zu erhöhen. Möglicherweise fielen diese Treffer zu leicht, denn Nachlässigkeiten im Abwehrverhalten begünstigten den Ausgleich der Erfurter durch zwei Tore in der 4. und 11. Minute. Aber postwendend erzielte Geburtstagskind Justin Ludwig noch in der selben Minute die erneute Führung.

 

Danach war die Sicherheit im Berliner Spiel zurück. Benjamin Hecker erhöhte noch vor der Pause auf 4:2 und der zweite Treffer von Christopher Scholz zum 5:2 unmittelbar nach der Pause unterband sofort eine mögliche Erfurter Aufholjagd. Danach verteidigten die Berliner konsequent ihren 3 Tore Vorsprung. Nach einem abgeblockten Schuss von Henry Haase, verkürzten die Black Dragons in Unterzahl auf 5:3 (26. Minute), 3 Minuten später stellte Jonas Gerstung mit sattem Schuss von der blauen Linie den alten Abstand wieder her. In der 29. Minute ließ ein weiterer Erfurter Treffer in Überzahl die gegnerischen Fans noch einmal hoffen. Diese Hoffnung dauerte dieses Mal keine 3 Minuten, dann erhöhte Fabio Patrzek auf 7:4. Von da an lief das Spiel endgültig, Erfurts Widerstand erlahmte, jeder Akademiker war ein Schritt schneller als sein Gegenspieler. Patrick Czajka (35.), Jonas Gerstung mit einer Kopie seines ersten Treffers (39.), noch einmal Patrick Czajka (47.) und Marcel Thomé (48.) erhöhten auf 11:4. Benjamin Hecker (57.) und Arvid Schwarzbach (60.), wie Ludwig und Thomè mit seinem ersten Saisontreffer, hielten bei zwei weiteren Gegentreffern den sieben Tore Abstand.


Drachen kommen im Wedding unter die Räder

Viel hatten sich die Black Dragons für ihr Gastspiel im Berliner Wedding vorgenommen. Am Ende stand man wie schon vor 2 Wochen mit leeren Händen und Zuwachs im Lazarett da.


Ähnlich wie im ersten Gastspiel in Berlin gerieten die Drachen auch diesmal schnell in Rückstand. 175 Sekunden waren gespielt und Martin Otte musste die Hartgummischeibe bereits zweimal aus dem eigenen Netz holen. Diesmal jedoch schafften die Gäste aus Thüringen schnell den Ausgleich (Vojcak und Manske), mussten aber quasi im Gegenzug den erneuten Rückstand in Kauf nehmen. Es sollte bereits die Spielentscheidende Führung für die Gastgeber gewesen sein. Die noch bis zur ersten Pause auf 4:2 ausgebaut werden konnte.


Im Mittelabschnitt sollte trotz zweier weiterer Treffer durch Vavroch (in Unterzahl) und Otte blieben die Gastgeber in Führung, denn auch sie legten weitere Treffer nach. Schon zu diesem Zeitpunkt haderte manch Spieler der Gäste vor allem mit den eigenwilligen Entscheidungen von HSR Metzkow, der viel zu selten in das Spiel eingriff. Tat er es doch einmal lag er mit seinen Entscheidungen meist daneben. Dies sollte im letzten Drittel mit einer (unbestraften) Knieverletzung bei Max Dimitrovici gipfeln, wann Dimitrovici wieder ins Spielgeschehen eingreifen kann wird eine genauere Untersuchung der Verletzung in der kommenden Woche ergeben müssen.

 

Das Spiel war unterdessen längst gelaufen, selbst 6 auswärts geschossene Tore reichten am Ende bei weitem nicht um Punkte mit auf den Heimweg zu nehmen.

 

HP Erfurt