Geschichte

Straße F.A.S.S. e.V. Berlin (Freier Akademischer Sportverein Siegmundshof)wurde als Verein am 17.12.1962 nach Beschluß und Festlegung der Satzung von insgesamt 29 Mitgliedern im Zuge einer Sitzung gegründet. Mit den Unterschriften von 24 Mitgliedern erfolgte am 29.01.1963 die Einreichung des Gründungsantrages/Sitzungsprotokolles beim AG Charlottenburg, dem dann am 14.02.1963 die vollständige Erfassung unter der Registernummer 95 VR 3329 NZ folgte. Damalige Gründungsmitglieder waren unter anderem Lothar Voigt, Karl-Heinz Zappel, Helmut Orthmann und Hans-Erich Legler.

Der Bierkeller Die damaligen Mitglieder benannten den Verein nach ihrem Wohnsitz, dem Studentenwohnheim in der Straße "Siegmunds Hof" (Anm. d. Red.: Siegmund, Johann Gottfried, *30.5.1792, 24.6.1865, Bankier und Kaufmann. Siegmund ließ die Straße offenbar als Privatstraße auf seinem Grundbesitz anlegen. Erst am 23. Januar 1888 erfolgte die Übernahme als öffentliche Straße.). Als Gründungsort konnte der heutige "Bierkeller" am Studentenwohnheim Siegmunds Hof festgestellt werden und wurde uns auch bestätigt.

Zu den Sportarten bei FASS zählten in den ersten Jahren neben Fußball auch Leichtathletik, Basketball, Handball, Tischtennis, Rudern und Schach, mit denen der Verein auch in den jeweiligen Landesverbänden vertreten war. Diese Sportarten fielen jedoch nach und nach weg, so dass heute nur noch die Eishockeyabteilung ihren Bestand hat.

Im Februar 1972 gründete sich die Eishockeyabteilung und es wurde bereits im Dezember des gleichen Jahres ein internationales Eishockeyturnier im Eisstadion Wedding veranstaltet, welches durch die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich gewonnen wurde. Die ersten Vereinstrikots der Eishockeyabteilung stammten im Übrigen von der Fa. Ambros.

1975 fusionierte die Regionalliga-Mannschaft von FASS und die des EHC Nord Berlin zum wieder zum Leben gerufenen Berliner FC Preussen - der Spielbetrieb beim FASS wurde von der 2. Mannschaft in der Regionalliga Nord fortgeführt.

Im November 1976 erfolgte eine Umbenennung in F.A.S.S.-Wedding e.V., welche jedoch bereits im Januar 1977 wieder rückgängig gemacht wurde.

Im Jahre 1987 erfolgte der Aufbau der Nachwuchsabteilung und schon seit mehreren Jahren werden regelmäßig in allen Altersklassen Mannschaften zum offiziellen Spielbetrieb gemeldet. Mittlerweile gehört F.A.S.S. e.V. Berlin zu den größten Eishockeyvereinen in Berlin.

Hinter dem Berliner Schlittschuhclub und BFC Preussen und dann später hinter dem BSC Preussen und dem Berliner Schlittschuhclub war FASS im "Westberliner" Eishockey die Nummer 3, dessen Mannschaft bis 1993 in der Regionalliga Nord mitspielte.

Ein wenig mehr zur Geschichte von FASS Berlin gibt es auch auf Wikipedia.