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OSC Berlin vs. SV Salzgittersee - Platz 5, Spiel beendet
Es war ein ausgeglichenes erstes Drittel, in dem Salzgitter zwei Mal in Führung gehen konnte. Und in beiden Fällen war es das Duo Vit/Arndt, der die Young Steel Bullets nach vorne brachte (9./13.). Aber der OSC hielt dagegen und glich zwei Mal aus (Miguez, 11./Schumann, 18.).
Die erste gute Möglichkeit im zweiten Abschnitt hatte der OSC, doch Patrick Fritz scheiterte in der 22. Minute an Jona Friedrich. Dafür bereitete er dann das 3:2 für den OSC vor. Mit einem langen Pass vor der eigenen blauen Linie bediente er Moritz Miguez, der völlig alleine auf Jona Friedrich zugehen und verwandeln konnte (25.). In der 30. Minute dann Torwartwechsel bei Salzgitter, aber der Einstieg für Leon Züchner verlief alles andere als günstig, denn nur 30 Sekunden später musste er hinter sich greifen. Patrick Fritz hatte von der "Blauen" abgezogen. In der 35. Minute baute der OSC seine Führung schließlich auf drei Tore aus; Jan Bartusch überwand Leon Züchner nach einem Alleingang. Zweieinhalb Minuten vor der Pause dann blanke Nerven bei Salzgitter, als Nikita Arndt das Tor auf den Rücken des OSC-Goalies umwarf. Eine Matchstrafe war die Folge. Und sie schwächten sich auch weiter, denn zwei kleine Strafen kamen noch hinterher. Jetzt kommt eine kleine Pause, vielleicht beruhigen sich die Nerven ja wieder.
Das letzte Drittel beginnt mit einer Strafe gegen den OSC, Salzgitter überstand mittlerweile seine Drei-Mann-Phase ohne Gegentreffer. Der OSC will aber noch nachlegen, um den fünften Platz auch wirklich sicher zu haben, weitere Treffer sind bisher aber Fehlanzeige. Ab der 45. Minute verfiel das Spiel langsam aber sicher in einen Plätscher-Modus, einziges Highlight war wieder einer von den langen Pässen auf Moritz Miguez, der jedoch Leon Züchner nicht überwinden konnte. In der 52. Minute dann doch noch der "Anschluss" für das Team aus Niedersachsen, Jan Wagner überwand Benedikt Hampel im OSC-Gehäuse. Spannend wurde es dann nochmal ab der 57. Minute, denn die Young Steel Bullets kamen durch Lauren Kerner auf 4:5 heran. Geht hier noch was oder macht der OSC den Sack zu? Es blieb aber beim 5:4 für den OSC, der damit den fünften Platz belegt.
Rostocker EC vs. F.A.S.S. e. V. Berlin - Platz 3, Spiel beendet
Die Favoritenrolle ist übrigens klar verteilt, denn am gestrigen Tage unterlag das Team von Trainer Pascal Kube den Piranhas im Auftaktspiel zum Knaben-Cup den Piranhas mit 1:4. Die frühe Führung aber für FASS, denn nach nur 30 Sekunden konnte Shaun Postelnik Lenny Scharf im Piranhas-Kasten überwinden. Nach einer weiteren guten Möglichkeit von Shaun waren es die Piranhas, die durch Lennart Döring zum Zuge kamen. Aber Björn Nickel blieb Sieger (6.). Der Ausgleich in der 12. Minute, als Oliver Klich von der "Blauen" abzog und Björn Nickel den nicht sehr harten Schuss passieren ließ. Gute Aktion dann vom FASS-Schlussmann in der 16. Minute, als er im letzten Moment einen verdeckten Schuss von Florian Stockel parierte und sein Team vor dem Rückstand bewahrte. Die Führung für die Piranhas in der 19. Minute, als Norman Lück verdeckt abzog - Björn Nickel war dieses Mal chancenlos. Zwei gute Möglichkeiten danach noch für FASS, mit diesem 1:2 ging es jedoch in die erste Pause.
Zunächst ausgeglichener Beginn im zweiten Abschnitt, doch die Piranhas nutzten zwei Unaufmerksamkeiten in der FASS-Hintermannschaft zum 1:3 (Lennart Scheltz, 24.) und 1:4 (Peter Braun, nur 20 Sekunden danach). Torwartwechsel bei FASS in der 30. Minute, Jan Oltersdorf nun im Kasten. Vier Minuten Später auch wieder Hoffnung bei der FASS-Mannschaft, Shaun Postelnik verkürzte auf 2:4. Und er ließ noch einen weiteren Treffer folgen, das 3:4 in der 36. Minute. Der Euphorie sollte aber noch vor der Drittelpause die Ernüchterung folgen, denn einen blitzsauberen Konter schloss Florian Stockel zum 5:3 für die Piranhas ab. Das war auch das Ergebnis nach 40 Minuten.
Guter Beginn wieder mal von FASS, doch der auffälligste Spieler, Shaun Postelnik, scheitert an Lenny Scharf (41.). Die weiteren Minuten verliefen eher ausgeglichen; FASS zwar um den Anschluss bzw. Ausgleich bemüht, nur der krönende Abschluss wollte nicht gelingen. Die Rostocker hingegen zogen sich ein wenig zurück, Konter sind ja auch einfacher. Der Anschlusstreffer dann aber doch noch. In der 50. war es wiederum Shaun Postelnik, der mit seinem vierten Treffer sein Team hoffen ließ. In der Schlussphase geriet Lenny Scharf immer mehr in den Brennpunkt des Geschehens, aber selbst aus zwei Überzahlmöglichkeiten vermochte FASS zunächst kein Kapital zu schlagen. Eine Auszeit zwei Minuten vor dem Ende für FASS sollte dann den entscheidenden Kick bringen und Jan Oltersdorf ging auch aus seinem Kasten. Das endgültige Aus 25 Sekunden vor Schluss, als Florian Stockel per Empty net das 6:4 für die Piranshas markierte. Die Piranhas somit auf Bronze, für FASS bleibt nur der Lorbeer und der Platz vor dem Treppchen.
Hannover Indians vs. Divci Hokey - Finale, 13:00/Spiel beendet
Gestern sind sie bereits in der Vorrunde aufeinander getroffen, das Spiel endete 0:0. Im Halbfinale setzten sich beide souverän durch - die Mädels mit 11:1 gegen die Piranhas und Hannover mit 8:1 gegen FASS. Wer also gewinnt den Knaben-Cup 2011? Wenn es nach den Sympathiewerten ginge, dann wohl die Mädels. Auch läuferisch und spielerisch sehr gut, Hannover musste mit dem gestrigen 0:0 zufrieden sein, die besseren Chancen hatten die Mädels. Aber warten wir es ab.
Und die Mädels beginnen gegen die Hannoveraner so, wie sie gestern gegen Rostock gespielt haben - druckvoll. Nach 100 Sekunden auch schon die Führung, Krystina Patkova vollendete aus kurzer Distanz eine Vorlage von Aliyah Sarauer. Nach gut sieben Minuten fast das 2:0, aber Arne Hatnik im Tor der Indians bleibt gegen Helen George Sieger. Das 2:0 fällt in der zehnten Minute, Aliyah Sarauer mit einem Schuss aus halblinker Position. Die Indians haben Schwierigkeiten sich von dem Druck der jungen Damen zu befreien, aber vielleicht gelingt etwas in Überzahl, da Martina Zednikova eine kleine Strafe absitzen musste. Kaum von der Strafbank zurück, gleich eine gute Möglichkeit für die Nummer 81 von Divci, aber genau in die Arme des Indians-Schlussmannes (14.). In der 16. Minute musste übrigens auch Ludmila Jerabkova erstmals (!) eingreifen, aber kein Problem für die Schlussfrau der Mädels. Hannover macht jetzt mehr, ein zweites Mal Arbeit für die Divci-Abwehr (17.). In den letzten drei Minuten ging es noch gut hin und her, doch es blieb dabei und mit einem verdienten 2:0 für Divci geht es auch in die erste Pause.
Hannover zu Beginn des zweiten Abschnitts bemüht, schwächt sich aber selber durch eine Strafzeit. Diese blieb aber ohne Folgen. In der 24. Minute eine gute Aktion von Muriel Scheuerlein, die sich von hinten bis vor den Kasten der Indians durchtankt. Martina Zednikova schießt das Zuspiel jedoch knapp am Tor vorbei. Weiter geht es mit den Möglichkeiten fast im Minutentakt, in der 27. scheiterte Alice Chadimova an Arne Hatnik. Kuriose Nummer kurz danach: In Annahme einer angezeigten Strafe eilte die Divci-Schlussfrau aus ihrem Tor und war auch schon auf der Bank. Aber mit Glück und Geschick verhinderten die Mädels einen Gegentreffer, obwohl ihr Tor leer war und die Indians in Scheibenbesitz. In der 33. Minute dann das 3:0 durch Tereza Topolska, die aus dem Gewühl ein Zuspiel von Muriel Scheuerlein einnetzen konnte. Danach zog sich Divci ein wenig zurück und das Spiel wurde ausgeglichener. Hannover hatte aber auch nicht wirklich die richtigen Mittel, um die Mädels in ernsthafte Verlegenheit zu bringen. Das zweite Drittel endete dann mit dem Duell Zednikova/Hatnik, es blieb aber beim 3:0.
Die ersten Akzente im letzten Drittel durch Divci, aber Krystyna Patkova ud Ludmila Jerabkova können ihre Gelegenheiten nicht in Tore ummünzen. Von Hannover ist in diesem Drittel noch nichts zu sehen. Wenn die Indians noch etwas reißen wollen, müssen sie aber so langsam in die Spur kommen. Gut 49 Minuten vorbei, hier läuft die "Plätscher-Phase" - die Mädels müssen nicht mehr und Hannover kann wohl nicht mehr so richtig. Die Uhr läuft runter, hier wird nichts mehr passieren in den letzten drei Minuten. Es passierte doch noch etwas, nämlich der Ehrentreffer für die Indians durch Frederic Hartje zwei Minuten vor dem Ende und das 4:1 durch Alice Chadimova 30 Sekunden vor Schluss. Das Team aus Divci damit verdienter Sieger des FASS-Knabencups 2011, Silber ging an Hannover. Und die Mädels wurden nicht nur Turniersieger(innen), sie stellten auch die Penaltykönigin (Muriel Scheuerlein) und die beste Spielerin (Michaela Jurcova). Das "schwache" Geschlecht also deutlich auf dem Vormarsch. Das war der Knaben-Cup 2011 ...