Tolle Spiele und insgesamt 111 Tore sahen die Zuschauer beim diesjährigen Moskito-Cup im Hangar 3 des Flughafens Tempelhof.
Acht Teams nahmen an diesem Turnier teil, gespielt wurde in zwei Gruppen a vier Mannschaften. Die Spielzeit betrug 2 x 12 Minuten, jede Halbzeit ging gesondert in die Wertung ein.
Die Gruppe A bildeten neben Gastgeber FASS Berlin der OSC Berlin, die Harsefeld Tigers und der ERV Chemnitz. Gleich zu Beginn des Turniers kam es zum Duell zwischen FASS und dem OSC. Während die Mini-Akademiker die erste Halbzeit klar mit 6:0 gewannen, konnte der OSC Halbzeit 2 etwas enger gestalten. FASS gewann aber dennoch mit 3:1. Die Bambinis der ERV Chemnitz ließen in Spiel 2 Harsefeld keine Chance und gewannen Halbzeit 1 mit 3:0. Die 2. Halbzeit endete mit 5:1 für die Chemnitzer. Beim zweiten Auftritt in diesem Turnier hatte FASS schon mehr Mühe, um gegen die Harsefeld Tigers zu bestehen. Trotzdem konnten die Berliner gegen die Tigers mit 3:1 und 1:0 gewinnen und wahrten damit ihre Chancen auf den Gruppensieg. Gegner im Kampf um Platz 1 würde der ERV Chemnitz sein. Die Chemnitzer hingegen hatten gegen den OSC keine Probleme. 6:0 und 7:0 lauteten die Endergebnisse. Die letzten beiden Gruppenspiele waren also Endspiele um die Plätze. Das Spiel um Platz 4 konnten die Harsefelder gegen den OSC für sich entscheiden. Nach einem 0:0 zur Halbzeit gab es in der 2. Halbzeit einen klaren 7:0 Erfolg für die Tigers. Das Endspiel um Platz 1 gewannen die Chemnitzer. Zwar kämpften die Bambinis von FASS, am Ende siegte Chemnitz aber mit 2:0 und 2:1. Chemnitz also im Finale, für FASS blieb das kleine Finale.
Noch spannender ging es in der Gruppe B zu. Hier trafen die Eisbären Juniors, der ESC Dresden, der Hamburger SV und die Ilmenau Kickelhahn Rangers aufeinander. Die Eisbären trafen bei ihrem ersten Auftritt auf Ilmenau. Nach einem 2:0 in der 1. Halbzeit kamen die Berliner im zweiten Abschnitt nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Spannend verlief die Partie des HSV gegen Dresden. Nach torlosen 12 Minuten konnten die jungen Wilden aus Dresden im zweiten Abschnitt zwei Tore erzielen und das Spiel somit für sich entscheiden. Eine Ergebniskopie gab es für die Juniors beim zweiten Spiel gegen Dresden. Wieder gewannen die Berliner die erste Halbzeit mit 2:0 und wieder endete die zweite Halbzeit torlos. Der HSV hatte mit den Kickelhahn Rangers keine Probleme. 5:0 und 7:1 siegten die Hamburger und konnten sich damit große Hoffnungen auf eine Finalteilnahme machen. Im letzten Spiel mussten die Hamburger gegen die Eisbären ran. Beide hatten noch Chancen auf Platz 1 in der Gruppe. Nach der ersten Halbzeit waren die Juniors aus dem Rennen, die Chancen der Hamburger sanken allerdings auch. Denn nach 12 Minuten stand es 1:1. Die 2. Halbzeit gewannen die Hamburger mit 3:1 und hatten damit Platz 2 sicher. Für das Finale würde es aber nur reichen, wenn Dresden gegen Ilmenau mindestens einen Punkt abgeben würde. Dresden gewann aber beide Halbzeiten gegen die Kickelhahn Rangers nach hartem Kampf jeweils mit 2:1.
Die Paarungen für die Finalspiele standen also fest. Auch hier wurden 2 x 12 Minuten gespielt. Der OSC Berlin und die Ilmenau Kickelhahn Rangers spielten um Platz 7. Zwar mühten sich die Hirsche um ein gutes Ergebnis, die Ilmenauer aber zogen im Laufe des Spiels davon und gewannen mit 7:0 (4:0).
Ein einseitiges Spiel war das Spiel um Platz 5 zwischen den Eisbären Juniors und den Harsefeld Tigers. Die Juniors siegten gegen aufopferungsvoll kämpfende Tigers klar mit 17:0 (8:0).
Gastgeber FASS war gegen die Tormaschine des HSV beim Spiel um Platz 3 Außenseiter. Mit 0:4 unterlagen die Berliner gegen die Hamburger. Hierbei fielen alle Tore in der ersten Halbzeit. Ein Ehrentreffer sollte den Mini-Akademikern allerdings nicht gelingen.
Ausgeglichen verlief das Finale zwischen dem ESC Dresden und dem ERV Chemnitz. Beide Abwehrreihen schafften es, Torchancen des Gegners zu verhindern Erst eine Minute vor der Pause gelang den Dresdenern die 1:0 Führung, die die Elbestädter nach dem Seitenwechsel auf 2:0 ausbauten. Chemnitz kämpfte aber weiter und kam auch zum verdienten Anschlusstreffer. Mehr war an diesem Nachmittag allerdings nicht drin; Dresden gewann verdient den Moskito-Cup 2010.
Mit der Siegerehrung durch Benjamin Hecker endete ein gut organisiertes und faires Turnier. Es gab schöne Spielzüge, herrliche Tore und spannende Spiele zu sehen. Und wer weiß, vielleicht sieht man ja den einen oder anderen Teilnehmer des Turnier später einmal in der DEL…
Norbert Stramm/
Radio Eiskalt für den F.A.S.S. e. V. Berlin
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