» Situation in der Oberliga spitzt sich zu

Um jeweils eigenständige Gruppen ohne Verzahnung zu bilden, müssten jeweils mindestens acht bis neun Mannschaften zur Verfügung stehen. Nachdem der Nord-Regionalliga-Meister Harzer Wölfe Braunlage breits vor Wochen auf den Aufstieg verzichtet hat, stehen nun vier weitere Teams möglicherweise vor dem Absprung. Die Eisbären Juniors Berlin wollen sich noch in dieser Woche entscheiden, ob wieder eine Mannschaft in der Oberliga ins Rennen geschickt wird. Die Hauptstädter wollen sich künftig offenbar auf die DNL-Mannschaft konzentrieren. Und von der Entscheidung der Eisbären Juniors wird viel abhängen. Denn auch der Ost-Regionalliga-Meister ECC Preussen Berlin wird wohl nicht den Sprung in die Oberliga wagen, wenn der Stadtrivale zurückzieht. Und ohne die beiden Berliner Vereine werden sich vorraussichtlich die Rostock Piranhas und die Saale-Bulls Halle aus der Oberliga verabschieden und sich zurückziehen. Der REC hat bereits eine Mannschaft zum Spielbetrieb der Regionalliga Nord gemeldet. Der ESC Halle würde dagegen in der Regionalliga Ost antreten. Durch den Gewinn der Meisterschaft in der Thüringenliga hat sich das 1b-Team der Saale-Bulls sportlich qualifiziert. In der Nord-Gruppe würden nur noch die Roten Teufel Bad Nauheim, die Westfalen Elche Dortmund, die Herne Crusaders und die Blue Lions Leipzig übrig bleiben. Somit deutet alles auf eine eingleisige Oberliga mit insgesamt 13 Teilnehmern hin. Ob die dritthöchste Spielklasse aber dann noch Oberliga heissen wird und weiterhin unter ESBG-Regie spielt, ist noch völlig offen. Offenbar gibt es Vorschläge und Bestrebungen für eine "3.Bundesliga" unter dem Dach des Deutschen Eishockey Bundes, der dann besser mit den Landesverbänden zusammenarbeiten soll, um künftig klarere Strukturen zu schaffen. Ziel soll es sein die Anzahl der Teilnehmer in den nächsten Jahren zu steigern, um langfristig die dritthöchste Spielklasse in zwei oder auch mehrere Gruppen aufteilen zu können. Quelle: icehockeypage

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