» Blue Lions in der Regionalliga: neun Teams und Doppelrunde

Dass die Blue Lions Leipzig in der Regionalliga Ost antreten werden ist nach den Diskussionen der vergangenen Tage keine Neuigkeit mehr. Die Gedanken der Löwen-Fans kreisen daher auch eher um die Frage, wie sie nun genau aussieht, diese vierte Liga. ?Wir werden aller Voraussicht nach mit neun Teams an den Start gehen?, sagte Ligenleiter Andreas Hobuß am Mittwoch auf Anfrage von LVZ-Online. Da seien die Messestädter schon inbegriffen. Die dürfen sich laut Hobuß für die Teilnahme bewerben, obwohl der Spielbetrieb der ersten Mannschaft von einer GmbH abgewickelt wird. "Es ist der Stammverein, der sich bei uns anmeldet. Wenn der entscheidet, mit einer GmbH zu kooperieren, ist das die Entscheidung des Vereins. Für uns spielt das keine Rolle." Die sportlichen Konkurrenten für 2009/10 heißen demnach: ECC Preußen Berlin Juniors, FASS Berlin, Saale Bulls Halle, Black Dragons Erfurt, ERV Chemnitz, Jonsdorfer Falken, EHC ?Neue Eislöwen? Dresden und Tornado Niesky. Ursprünglich sollten zehn Mannschaften spielen. Aber der EHV Schönheide musste vor Kurzem Insolvenz anmelden. ?Wie es dort weitergeht ist noch nicht klar?, so Hobuß. Start in die Punktspielsaison soll Mitte oder Ende September sein. Gespielt werde zunächst einmal eine Doppelrunde. ?Wie danach gespielt wird, steht noch nicht fest?, erklärte der Ligenleiter. Klar sei lediglich, dass es in jedem Fall Playoffs und Playdowns geben werde. Wie die aussehen und wer daran teilnimmt, ist offen. Im Raum steht unter anderem eine Verzahnung der Regionalligen Ost, Nord und Nordrhein-Westfalen. ?Dem werden wir uns nicht verschließen?, so Andreas Hobuß. Allerdings sei noch nichts beschlossen. ?Alle Modelle, die quer durch die verschiedenen Ligen und auf verschiedenen Ebenen diskutiert werden, sind Gedanken. Beschlossen ist noch gar nichts.? In der kommenden Woche treffen sich die Landesverbände zu einer turnusmäßigen Tagung. Dann werde auch dieses Thema auf der Tagesordnung stehen. ?Ich gehe allerdings nicht davon aus, dass es danach schon definitive Ergebnisse geben wird.? Quelle: Antje Henselin-Rudolph für die LVZ-Online

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