» Eishockey-Regionalligist ERV Chemnitz rüstet auf

Das bestätigte Vereinschef Thomas Raitzsch auf Anfrage. ?Der neue Etat ist fast gesichert. Wir werden eine gute Mannschaft aufbauen können", fügte Raitzsch hinzu. Die erfreuliche finanzielle Situation liege auch in der Arbeit von Torhüter Tim Schnelle als neuem Marketingmann der Wild Boys begründet. ?Er ist ein guter Verkäufer." Zudem habe der Verein ein neues Werbekonzept erarbeitet. Mit dem deutsch-kanadischen Trainer Manfred Wolf wollen die Chemnitzer im nächsten Jahr die Meisterrunde, sprich Play-offs, erreichen. ?Die Regionalliga wird wesentlich stärker, besteht in der neuen Saison aus zehn Teams. Da zunächst eine Doppelrunde gespielt wird, haben wir fast jedes Wochenende ein Heimspiel", blickte der Vorsitzende voraus. Der kalkulierte Zuschauerschnitt liege bei 250 Besuchern. ?500 wären ein Traum", hoffen Raitzsch und Co insgeheim auf mehr. Hoffnung besteht auch hinsichtlich besserer Rahmenbedingungen. Empörte Eltern von Sportlern des rund 250 Mitglieder starken Vereins hatten in einem offenen Brief an Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig ihrem Ärger über zu hohe Eis-Preise und Einschränkungen bei den Trainingszeiten Luft gemacht. In ihrem Antwortschreiben weist die OB einen Großteil der Vorwürfe zurück. ?Die Energiepreise sind in den vergangenen Jahren sehr stark gestiegen. So mussten die Preise moderat von 15 Euro pro Eisstunde auf 18 Euro in den letzten vier Jahren angehoben werden. Eine Eisstunde kostet die städtische Eissport- und Freizeit GmbH aktuell 175 Euro an Betriebskosten", argumentiert Ludwig. Sie habe Sportbürgermeisterin Heidemarie Lüth beauftragt, eine Gesprächsrunde mit ERV-Vertretern vorzubereiten. An dieser sollen auch Sportamtsleiter Thomas Meyer und Roland Hauschild, Geschäftsführer der Eissport GmbH, teilnehmen. Quelle: ERV Chemnitz, freiepresse.de

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