» Die Saison ist finanziert

Mit der Eisaufbereitung soll bereits am 1. August begonnen werden - für Leipziger Verhältnisse ein extrem zeitiger Termin. In den Vorjahren wurde damit so lange wie möglich gewartet, um Strom zu sparen. Die Folge: Zum Trainingsauftakt war der kalte Untergrund oft noch zu weich. ?Wir haben Anfragen mehrere anderer Eissportvereine vorliegen, die unser Eis bereits zu diesem frühen Zeitpunkt gegen Bezahlung nutzen wollen. Da die Eisfläche für uns ein hohes Wirtschaftspotential hat, werden wir also entsprechend früher aufeisen", erklärte Franke. Bis dann auch wieder Eishockey-Fans in die alte Messehalle 6 strömen können, ist allerdings noch viel zu tun. In dieser Woche sollen - dank einer provisorischen Energieversorgung - die Bauarbeiten beginnen. Ganz oben auf dem Sanierungsplan: die Sanitäranlagen. Zudem soll die Eisfläche komplett mit Sicherheitsglas ausgestattet werden. ?Ab 15. Juli werden wir von den Stadtwerken ganz normal mit Strom beliefert", so René Franke. Dass es das Glück aus der Steckdose erst so spät gibt, liegt an der Knauserigkeit der neuen Verantwortlichen. ?Ich hätte auch bereits im Mai Strom haben können. Da dann bei der Abschlagsberechnung aber auch der Verbrauch aus den Wintermonaten mit eingeflossen wäre, hätte mich das in den vergangenen Monaten rund 40.000 Euro gekostet. Die konnten wir so sparen." Laut Lions-Geschäftsführer befinde man sich in allen Bereich innerhalb der Planung. Das gelte auch in Sachen Finanzen. ?Ich kann das ganz klar sagen: Die Saison ist finanziert", sagt Franke. ?Natürlich ist uns jeder weitere Sponsor aber immer herzlich willkommen. Dabei interessieren wir uns besonders für Firmen und Personen, die eine langjährige Partnerschaft mit uns eingehen wollen. Eishockey in Leipzig soll keine Eintagsfliege sein." Eine Lösung habe sich inzwischen auch für die Tribünen gefunden. Die sollen ähnlich aufgestellt werden wie in den Vorjahren. Allerdings werde die Konstruktion von höherer Qualität sein. ?Ein umgebautes Baugerüst gibt es nicht mehr. Es handelt sich um richtige Tribünen, die nur für diesen Zweck konstruiert wurden." Die unteren drei Reihen werden durchgängig Sitzplätze sein. Zusätzlich gibt es einen reinen Sitzplatzblock in der Mitte der Längsseite", so René Franke. Insgesamt werde man so Platz für 2000 Fans haben. Quelle: Antje Henselin-Rudolph für die LVZ-Online

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