» Eispiraten Crimmitschau vor Fall in die Regionalliga

Wie der Club am Freitag auf Anfrage von LVZ-Online mitteilte, hat der für die Lizenzierung zuständige Aufsichtsrat der Eishockeyspielbetriebsgesellschaft (ESBG) den Westsachsen keine Lizenz erteilt. Ein entsprechendes Fax sei am Donnerstagabend eingegangen. Für René Rudorisch, Geschäftsführer der Crimmitschauer Spielbetriebs-GmbH, ist die Entscheidung der Ligenleitung nicht nachvollziehbar. ?Nach unserer Ansicht haben wir die uns gestellten Grundauflagen erfüllt und sehen daher keinen Grund für die Ablehnung.? Es habe zwar einen nicht unwesentlichen Streitpunkt in Sachen Bilanz gegeben. ?Aber wir haben den Sachverhalt aber im Vorfeld prüfen lassen. Ergebnis dieser Prüfung war, dass wir uns korrekt verhalten haben. Die ESBG sieht das offenbar anders.? Die Verantwortlichen der Eispiraten wollen das nicht hinnehmen und vor dem Spielgericht des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) Einspruch gegen die Lizenzverweigerung einlegen. Dafür steht den Westsachsen laut den Statuten eine Frist von drei Werktagen zu. Bis zum Dienstag müssen die entsprechenden Unterlagen also vorliegen. Hat der Einspruch keinen Erfolg, steht den Crimmitschauern ein tiefer Fall bevor. ?Wir müssten in diesem Fall erst einmal die entsprechenden Vorschriften ansehen?, erklärte René Rudorisch. ?Ich würde aber davon ausgehen, dass wir dann nur für ein Spielrecht in der Regionalliga in Frage kommen würden.? In der vierten deutschen Eishockey-Liga gehen in der kommenden Saison unter anderem auch die Blue Lions Leipzig an den Start. Zwar sei rein auf dem Papier auch eine Oberliga-Bewerbung denkbar, so der Eispiraten-Geschäftsführer. ?Aber da sich an unserem generellen Zahlenwerk auch dort nichts ändern würde, bestünde auch der Ablehnungsgrund seitens der ESBG weiter. Daher würden wir aus meiner Sicht für die Oberliga ebenfalls nicht in Frage kommen.? Was genau ein Gang in Liga vier für den Standort Crimmitschau bedeute, wollte René Rudorisch am Freitag noch nicht formulieren. ?Jetzt soll erst einmal das Spielgericht entscheiden.? Quelle: Antje Henselin-Rudolph für die LVZ Online

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