» Löwen sollen Spaß haben und Einsatz zeigen

Im Rahmen des eigens für die Vorbereitung ins Leben gerufenen Freiberger Sachsen Cups reist der Eishockey-Regionalligist zunächst zu den Eispiraten Crimmitschau (Spielbeginn 20 Uhr). Am Sonntag empfängt das Team von Coach Zdenek Travnicek dann ab 18 Uhr die Lausitzer Füchse in der Alte Messe Eisarena. Neben diesen drei Clubs nehmen auch die Dresdner Eislöwen an dem mit insgesamt 4500 Euro dotierten Turnier teil, das sich über drei Wochen erstreckt. Gespielt wird im Modus jeder gegen jeden mit Hin- und Rückspiel. Wie in den Jahren zuvor auch dämpft der Trainer vor den ersten Auftritten die Erwartungen an seine Mannschaft. ?Alle drei Bundesligisten stehen bereits länger auf dem Eis als wir und haben ihre ersten Tests bereits hinter sich." Mit Wunderdingen sei daher nicht zu rechnen. ?Ich denke, die Jungs sollten nach der langen Wettkampfpause vor allem versuchen Spaß zu haben. Ich erwarte allerdings, dass sie Einsatz zeigen." Das Team wird, wie gewohnt, von Jens Müller als Kapitän auf das Eis geführt. Es gebe keinen Grund für einen Wechsel, so sein Coach. ?Ich bin zufrieden mit ihm." Entschieden ist auch bereits, wer das Tor hüten wird. ?Ich habe mich mit meinen zwei Goalies verständigt." Demnach steht Jan Münster am Freitag in Crimmitschau und kommenden Dienstag gegen Dresden im Kasten. Am Sonntag hält Adam Ondraschek. Die erste Trainingswoche sei gut gelaufen, so Travnicek. ?Ich bin positiv überrascht. Keiner hat sich verletzt. Alle haben schnell wieder zum gewohnten Rhythmus gefunden. Teilweise hatte ich fast den Eindruck, die Sommerpause war nicht viereinhalb Monate, sondern ein oder zwei Wochen lang." Besonders gut dürften diese Worte in den Ohren von Patrick Czajka und Florian Eichelkraut klingen. Denn beide kehrten am vergangenen Freitag nach langwierigen Verletzungen ins Team zurück. Lediglich einer machte keinen so guten Eindruck: Probespieler Marc Müller. Zdenek Travnicek schickte den jungen Verteidiger in dieser Woche wieder nach Hause. ?Er war nicht der Spielertyp, den ich gesucht habe", so die kurze Begründung. Steigern müsse sich auch Jiri Mikesz, der ebenfalls zur Probe mittrainiert und am Wochenende zum Einsatz kommen soll. ?Ich kenne Jiri ja schon aus der vergangenen Saison, als er per Förderlizenz bei uns gespielt hat", sagt der Lions-Coach. ?Ich habe ihn deutlich besser in Erinnerung. Er sollte dringend zu seiner alten Form finden." Quelle: Antje Henselin-Rudolph für die LVZ Online

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