» Akademiker stehen Rede und Antwort ? Fabio Patrzek bleibt Akademiker

Und es sollten ihnen auch alle beantwortet werden. Eine wichtige Aussage kam aber gleich zu Beginn der Veranstaltung. Fabio Patrzek, der ebenso wie Mannschaftsleiter Peter Wagenfeldt, Trainer Chris Lee, Pressesprecher Gerald Hagen und Neuzugang Benjamin Hüfner auf dem von den Fans organisierten Treff eingeladen war, gab seine Zusage, dass er auch in dieser Spielzeit seine Schlittschuhe für die Regionalligamannschaft des F.A.S.S. e. V. Berlin schnüren wird. Nachdem Fabio Patrzek bereits zwischen 2006 und 2007 für die Akademiker gespielt hatte, kehrte er zur Saison 2008/09 nach einem Jahr in der holländischen Ehrendivision zurück zum F.A.S.S. e.V. und verzeichnete in 22 Partien 32 Scorerpunkte. Der 28-jährige Angreifer hat zudem in seiner Karriere auch national höherklassige Erfahrung sammeln können. Eisbären Berlin, Schwenninger Wild Wings, Füchse Duisburg, Bietigheim Steelers und Blue Lions Leipzig waren seine Stationen. Nachdem Peter Wagenfeldt ein kurzes Resümee zur abgelaufenen Spielzeit gezogen hatte, waren natürlich insbesondere die ?neuen Gesichter?, womit Chris Lee und Benjamin Hüfner gemeint sind, in dieser Runde die Adressaten der ersten Fragen. Chris Lee machte deutlich, dass er aus den Spielern ein Team formen will, dass in der Lage ist, in der Liga mitzuspielen. Schwerpunkte wird er hinsichtlich der Fitness der einzelnen Spieler und der Disziplin setzen. ?Strafzeiten bekommst du, wenn du hinterher läufst. Läufst du nicht hinterher, kriegst du auch keine Strafzeiten. Und wenn man keine Strafzeiten bekommt, kann man auch einfacher selber das Spiel machen. Und wir wollen das Spiel machen.? so der Trainer. Benjamin Hüfner gab zu, das es für die jungen Spieler zunächst ein Schock war, dass das Oberliga-Team der Eisbären Juniors nicht mehr existiert. Er sieht aber in der derzeitigen Konstellation auch eine Chance, sich weiter zu empfehlen. Er ist sich durchaus bewusst, so der Verteidiger, dass er und die anderen jungen Spieler weiterhin im Fokus der Eisbären stehen und diese Regionalliga schon auf Grund der Spielstärke eine Herausforderung darstellt. Er freue sich auf seine Aufgabe und die bevorstehende Saison und hofft, dass die Mannschaft gut abschneidet. Letztlich warte er nur darauf, dass es endlich richtig losgehe. Mannschaftsleiter Peter Wagenfeldt und Pressesprecher Gerald Hagen waren sich einig, dass es keinen Sinn macht, auf die letzte Spielzeit zurück zu blicken; der Blick geht nach vorne, zumal auch die Kooperation mit den Eisbären eine große Chance für die weitere Zukunft darstellt. ?Halle und Leipzig sind für mich die Top-Favoriten der Liga, dahinter sind der ECC, Erfurt und Chemnitz, die sich ziemlich verstärkt haben, dicht dran.? spekulierte der Mannschaftsleiter. Zu eigenen Team wollte er noch keine Aussage treffen, da die Vorbereitung noch nicht abgeschlossen ist und man sowieso erst in den ersten Pflichtspielen sehen wird, wie weit das Team wirklich ist. Ebenso positiv eingestellt zeigte sich auch Fabio Patrzek: ?Die Stimmung im Team ist sehr gut. Wir spielen uns immer besser aufeinander ein. (...) In Rostock hat man schon gute Ansätze gesehen, am Sonnabend wollen wir das Ding drehen. Und auf die Frage, was den Ausschlag für ein weiteres Jahr FASS Berlin gab: ?Ich fühle mich hier wohl. Hier weiß ich, was ich habe. Und die Perspektive ist gut.? Nach gut zweieinhalb Stunden waren die Fans mit ihren Fragen am Ende. Als Fazit bleibt zu ziehen, dass alle positiv in die neue Spielzeit blicken. Die Erwartungshaltung insbesondere bei den Fans ist natürlich groß, aber jeder der Anwesenden war sich auch bewusst, dass es noch keinen Grund zur Euphorie gibt. Das Rückspiel gegen die Rostock Piranhas am Sonnabend um 19.30 Uhr im Erika-Hess-Eisstadion wird zeigen, ob man den nächsten Schritt macht. Gerald Hagen

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