» Emergency Room oder weniger ist mehr

In der ersten Partie haben die Akademiker zumindest nach Ausfällen bereits gewonnen. Das Team von FASS Coach Chris Lee auch wieder auf acht Spieler verzichten. Daniel Kuch, Rumid Masche, Lucien Aicher, Philipp Labuhn, Steve Roubicek, Marcel Heinze und Andre Winkler fehlen aus beruflichen Gründen und Fabio Patrzek muss mit seiner Knieverletzung immer noch pausieren. Zur Unterstützung kann Chris Lee aber auf die Förderlizenzspieler der Eisbären Vincent Schlenker, Justin Ludwig, Feodor Boiachinov und Henry Haase zurückgreifen. Allerdings ist Blue Lions-Coach Zdenek Travnicek ebenfalls von diversen Ausfällen betroffen. Gegen die Akademiker müssen die Leipziger wohl ohne die Verteidiger Andreas Felsch (Kieferbruch), Markus Witting (Schnittwunde an der Hand), Semen Glusanok (Fußbruch) und die beiden Stürmer Florian Eichelkraut (Nasenbeinbruch) sowie Vasily Sharapa (Fieber) auskommen. Am Samstag im Duell gegen den Nordmeister muss FASS Coach Chris Lee auf die jungen Förderlizenzspieler verzichten, dafür sind aber Philipp Labuhn, Steve Roubicek, Marcel Heinze und Andre Winkler wieder mit dabei. Trotz des engen Kaders hat aber das Team schon in der Vorbereitung gezeigt, dass Braunlage auf eigenem Eis nicht unschlagbar ist. 3:1 konnten die Akademiker vor drei Monaten bei den Wölfen gewinnen. Für das dann folgende Viertelfinale hat sich die Auswahl der möglichen Gegner schon beschränkt. Denn es können nur noch der ECC Preußen Juniors oder die Rostock Piranhas werden. Die Entscheidung fällt an diesem Wochenende in den in beiden Gruppen noch insgesamt fünf ausstehenden Spielen. Neben dem eigenen Erfolg, der Grundvoraussetzung für den möglichen dritten Tabellenplatz in der eigenen Gruppe und ein mögliches Duell gegen den ECC Preußen Juniors ist, spielt auch Adendorf eine nicht unerhebliche Rolle. Denn dort müssen nämlich die beiden Nord-Ersten an diesem Wochenende antreten und der Ausgang dieser Spiele bestimmt auch den kommenden Gegner. Für reichlich Spannung ist also gesorgt.

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