» Personalsorgen vor dem doppelten Heimwochenende

Am Sonntag reisen dann die Harzer Wölfe Braunlage an. Auftakt für die Partie im Regionalliga-Pokal ist um 18 Uhr. Die Sorge von Coach Zdenek Travnicek gilt vor den Partie vor allem seinem Personal. Denn das wird momentan quasi von Tag zu Tag weniger. So werden am Wochenende Andreas Felsch (Kieferbruch), Florian Eichelkraut (Nasenbeinbruch), Markus Witting (große Schnittwunde an der Hand), Christopher Kasten (Infekt), Semen Glusanok (Fußbruch) und Vasily Sharapa (Fieber) fehlen. Am Sonntag muss zudem Lars Müller pausieren. Er ist nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe gesperrt. Vom Trainer ist daher vor allem eines gefragt: Kreativität. Seine interessanteste Idee: "Ich überlege, für die Partie gegen Braunlage Jan Münster in der Verteidigung einzusetzen." Die Nummer 30 steht sonst im Tor der Löwen. "Jan war bei mir und hat mir erklärt, dass er in den Sommermonaten in einer Hobbymannschaft in der Abwehr spielt und sich das auch bei uns zutraut. Da ohnehin ausgemacht war, dass Adam Ondraschek am Sonntag im Tor steht, ist das eine echte Alternative." Zwar hätten auch mehrere Stürmer angeboten nach hinten zu wechseln. "Aber vorn besteht auch nicht gerade ein Überangebot. Ich werde mir das also genau überlegen." Für den Freitag ist bereits eine Lösung gefunden. Lars Müller wird zum Verteidiger umfunktioniert. "Das ist nicht das erste Mal. Er hat das in der Vergangenheit schon gut gemacht", so Travnicek. Sein dezimiertes Team erhält zumindest gegen FASS Berlin zusätzliche Motivation von außerhalb. Denn zur Partie ist die Aktion "Endspurt für UNICEF mit Erdgas" in der Alte Messe Eisarena zu Gast. Die Verbundnetz Gas AG zahlt für jedes Tor, das die Blue Lions an diesem Abend erzielen, 500 Euro an das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Zudem sind weitere Aktionen in den Drittelpausen geplant, die zu diesem Zweck auf Antrag der Leipziger von 15 auf 20 Minuten verlängert wurden. Quelle: LVZ online

Zurück