» Nach drei Pleiten soll eine Siegesserie folgen

Die Mannschaft hat sich kontinuierlich weiterentwickelt und trotz ihres jugendlichen Alters als ernsthafter Gegner in dieser Liga etabliert. Aber auch solche Rückschläge wie am vergangenen Wochenende mit den zwei unnötigen Niederlagen gegen die Jonsdorfer Falken (2:3 n. P.) und den Tabellenletzten Chemnitzer Blue Boys (2:4) können vorkommen. Das junge FASS-Team (Durchschnittsalter ca. 21 Jahre, je nach Aufstellung) hat neben den gezeigten Leistungssteigerungen aber auch noch so einige Leistungsschwankungen, die sich nicht mal so nebenbei abstellen lassen. Aber auch daran arbeitet Chris Lee, der diese Mischung aus erfahrenen Spieler und den Talenten von den Eisbären schon unter einen Hut gebracht hat. Auch ein Verdienst des Trainers, dessen Eishockey-Philosophie von allen Teammitgliedern, von den Betreuern bis zu den Spielern, bereits gelebt wird. Und die Tatsache, dass die Weddinger nach wie vor als einziges Team ohne Kontingentspieler auskommen, verdient auch eine besondere Erwähnung. Der nächste Gegner der Akademiker ist das Paradebeispiel, wie enorm wichtig Kontingentspieler für eine Mannschaft sein können. Seit Jahren nimmt Daniel Jun mit seinen Schönheider Wölfen eine führende Rolle in der Regionalliga Ost ein und ein überragender Block bestimmt zumeist das Spielgeschehen der Erzgebirgler, nämlich Daniel Jun, Miroslav Jenka, Martin Vojcak, Richard Stütz und Pavel Weiss. Alle erlernten das Eishockey-ABC in Tschechien. Dazu bilden zwölf Förderlizenzspieler des Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau das Team der Schönheider Wölfe. Kritisch wird es für die Schönheider nur, wenn die Förderlizenzspieler wegen eigenen Spielen unterwegs sind. Dann kann das Team von Spielertrainer Daniel Jun meist nur mit 12 Spielern antreten. Das Team von Chris Lee hat bereits ein Auswärtsspiel im Wolfsbau absolviert. Ein Sieg (8:5) war die Ausbeute. Zur personellen Situation fürs Wochenende: Benjamin Hüfner und Jari Pietsch sind während der U20-WM im Rahmen der Förderlizenzreglung für die Dresdener Eislöwen in der 2. Bundesliga aktiv. Weitere Förderlizenzspieler von der Eisbären DNL-Mannschaft sind nicht dabei. Sie sind gegen den EV Landshut aktiv. Nach der harten Partie in Chemnitz konnten bisher weder Martin Prüßing (Rippenprellung), Daniel Kruggel (Zahn-OP) und Marcel Heinze (Knieprobleme) trainieren, ihr Einsatz ist fraglich. Außerdem fehlen noch Steve Roubicek (grippaler Infekt) und Christian Krüger (Adduktorenzerrung aus dem Leipzig-Spiel). Wieder mit dabei ist Daniel Kuch. Aber noch ist Zeit bis zum Heimspiel am Samstag gegen die Schönheider Wölfe in der Erika-Hess Eishalle. Spielbeginn ist wie immer um 19:30 Uhr.

Zurück