» Derbytime im Wedding

Beide Teams spielen seit Jahren in der Regionalliga. Alle Duelle, vor allem die in der Deutschlandhalle, waren meist hart, manchmal auch über der Grenze des Erlaubten. Lautstark unterstützen auch die Anhänger beider Lager ihren Favoriten und es war seit jeher eine große Schmach als Verlierer dazustehen. Die Derbys der vergangenen Saison waren eine klare Sache für den ECC, aber auf Kampf, Härte und Strafzeiten wurde nicht verzichtet. In der Derbybilanz bei den jeweiligen Heimspielen liegt der ECC bei seinen Auftritten mit 11 Siegen und vier Niederlagen klar vorn; umgekehrt steht es 8:6 für die Akademiker. Für Statistiker ist die Derbyzeit auch immer wichtig. Da gibt es so einige interessante Zahlen, aber eigentlich sind die wie Schall und Rauch. Es gibt eh? immer nur zwei Ergebnistypen für beide Teams. Entweder knapp oder deutlich, und das wechselt regelmäßig. Sportlich läuft es derzeit für unseren Lokalkonkurrenten alles andere als gut, aber im Derby legen alle noch eine Schippe drauf und genau das ist der Reiz. Man kann nie ein Ergebnis vorhersagen. Aber für die Statistikfreunde trotzdem ein paar Zahlen. Fangen wir mit den ?Bad Boys? an: Strafzeitenkönig der Regionalliga ist derzeit mit 94 Strafminuten Aleksanders Fadejews vom ECC. Der meistbestrafte F.A.S.S. Akteur ist Jörn Kugler mit 74 Strafminuten. Das meistbestrafte Team der Liga ist der ECC mit 416 Strafminuten, d. h. 32 Strafminuten pro Spiel. Dagegen sind die 361 Strafminuten (bei einem Spiel mehr) und einem Schnitt von 25,8 Strafminuten deutlich weniger. Bei den Zuschauerzahlen liegen beide Teams deutlich unter dem Ligaschnitt von 551 Zuschauern. Der ECC liegt bei 329 Zuschauern, bei den Akademikern liegt der Schnitt bei 172 Zuschauern. Allerdings ohne ein Lokalderby, daher kann man diese Zahl nicht direkt vergleichen. Mehr Zahleninfos gibt es dann beim nächsten Derby. Als weiteren Gegner treffen die Akademiker im neuen Jahr erneut auf die Schönheider Wölfe. Das Team von Spielertrainer Daniel Jun hofft nach der zweiten Niederlage gegen die Akademiker auf den ersten Sieg. Coach Chris Lee wird aber unser Team mindestens genauso wie gegen den ECC einstellen und so hoffen wir auf den nächsten ?Dreier?. Zur personellen Situation: Es sind fast alle an Bord, Benjamin Hüfner und Jari Pietsch sind von den Dresdener Eislöwen, für die die beiden in der 2. Bundesliga aktiv waren, zurück, außerdem sind noch Martin Prüßing und Marcel Heinze angeschlagen. Von den Förderlizenzspielern werden Roberto Geiseler und Justin Ludwig. Es kann also losgehen.

Zurück