» Die Aufholjagd für das Halbfinale

Für die Brisanz im Hinspiel sorgten aber bekanntlich nicht nur die Eishockeyspieler. Die Piranhas dürfen gegen die Akademiker mit maximal zwei Toren Unterschied verlieren, um den Halbfinaleinzug in der regulären Spielzeit perfekt zu machen. Aber wer Rostocks Trainer Henry Thom kennt, weiß auch, dass er nur mit einem Sieg zufrieden sein wird. Das Duell gegen die Piranhas hält neben dem Einzug des Siegers in das Halbfinale auch noch eine zweite Brisanz für den zweifachen Regionalligapokal-Gewinner bereit. Im Kader der Ostseestädter stehen mit Tobias John, Robert Busche und Paul Paepke drei Spieler des Finalspiels im Regionalliga-Pokal 2002. Der Sieger des damaligen Finalspiels gegen die Eisbären Juniors lautete damals F.A.S.S. e.V. Bei den Akademikern sind mit Daniel Kuch, Jorn Kugler und Kapitän Lucien Aicher ebenfalls noch drei Spieler dabei. Im Rückstand aufholen sind die Weddinger spätestens seit der Saison 2000/01 bekannt. Im zweiten Finalspiel des Regionalliga-Pokals holten die Akademiker im letzten Drittel einen 3:0 Vorsprung auf und gewannen 4:3 n.P. Der Sudden Death musste entscheiden und Kapitän Lucien Aicher sorgte vor 584 Zuschauern in der 34. Minute der Verlängerung für den vielumjubelten Sieg. Aufgeben gilt nicht im Wedding. Am Mittwochabend zählt daher für das Team von Chris Lee nur ein Sieg mit vier Toren Vorsprung. Mit Sicherheit nicht einfach, aber eben auch nicht unmöglich.

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