» Befürchtungen bestätigt: Lions-Betreiber stellen Insolvenzantrag (aktualisiert)

Aktuell: Stimmen zum Aus der Blue Lions unter LVZ-Online ?Ich habe dies auf Anraten meiner Anwälte getan, auch um mich selbst zu schützen", so Franke. ?Ich weiß natürlich, wie das jetzt aussieht. Immerhin habe ich ja noch vor einer Woche gesagt, dass alles gut wird." Das seien keine Hirngespinste gewesen. ?Es gab starke neue Partner, die helfen wollten. Aber der Krieg hinter den Kulissen, der hier seit Tagen herrscht, hat seine Wirkung nicht verfehlt. Das waren seriöse Geschäftsleute. Denen ist bei so etwas die Lust vergangen." Wie der Geschäftsführer selbst bereits am Morgen bestätigte, herrsche in gewisser Weise Chaos. So sei nicht einmal klar, wer sich derzeit tatsächlich Gesellschafter der Betreiber-GmbH nennen darf. Bei Gründung hielt der Stammverein SV Fortuna 20 Prozent der Anteile. Die restlichen 80 Prozent hielt ein eigens gegründeter Verein namens Leipziger Eishockeygemeinschaft. Laut Handelsregister hat sich daran bis heute nichts geändert. Franke sagte weiter, er habe um die schnellstmögliche Bestellung eines vorläufigen Insolvenzverwalters gebeten. Immerhin stünden am Wochenende die nächsten Spiele auf dem Plan. Ob diese noch stattfinden, entscheidet der Verwalter nach einer ersten Sichtung der Unterlagen. Wie schon in der Vorwochen wollte der Geschäftsführer der Löwen keine genaue Höhe der Etatunterdeckung nennen. ?Es handelt sich um eine Summe im unteren sechsstelligen Bereich, die durch fehlende Sponsoren- und Cateringeinnahmen entstanden ist", so Franke. Quelle: LVZ-Online

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