» 13.000 Euro bis Dienstagmittag oder das Licht geht aus

Seine Botschaft: ?Wir brauchen bis Dienstagmittag 13 Uhr 13.000 Euro, sonst drehen die Stadtwerke den Blue Lions den Strom ab." In der Kriegskasse befinden sich laut Paul noch 5000 Euro. 8000 Euro müssen also her, um den Spielbetrieb für den Eishockey-Regionalligisen, das Sachsenliga-Team sowie die Nachwuchsmannschaften aufrechtzuerhalten. ?Mir ist klar, dass das wie ein Hilferuf wirkt. Es soll auch einer sein", so der Anwalt. Die Verhandlungen mit dem kommunalen Energieversorger seien wie erwartet schwierig gewesen. ?Ich habe ihnen 2000 Euro nach jedem noch ausstehenden Heimspiel geboten. Das wurde abgelehnt. Letzten Endes haben sie bis Dienstag 13.000 Euro gefordert sowie weitere 13.000 Euro zum 5. März." Er könne die Haltung der Stadtwerke verstehen. ?Die haben ja vergangene Saison schon auf viel Geld verzichtet." Paul schmerzt die Entwicklung. ?Ich kann aber nun mal nicht mehr Geld ausgeben als ich habe. Ich muss deshalb hoffen, dass einer oder mehrere der Sponsoren bis morgen die 8000 fehlenden Euro auftreiben können. Andernfalls geht hier das Licht aus, und zwar sowohl für die Profis als auch für Amateure und Nachwuchs." Ein Problem für den Anwalt: unvorhergesehene Kosten. "Das Budget, das wir erstellt haben, um weiterzuspielen, war knapp gestrickt. Nun sind Gelder nicht eingetroffen, die uns von René Franke zugesagt worden waren." Dabei handele es sich ausdrücklich nicht um Sponsorengelder oder Einnahmen aus Heimspielen. Ein weiteres Problem: Offenbar ist niemand da, der Hans-Jürgen Paul bei der Suche nach einem kurzfristigen Helfer unterstützen könnte. Auch Geschäftsführer Franke kommt dafür derzeit nicht in Frage. Er weilt im Familienurlaub. Quelle: Antje Henselin-Rudolph für die LVZ-Online

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