» Paradiesischer Zustand

Als geradezu paradiesischen Zustand muss Coach Chris Lee die Stärke seines Teams für das kommende Wochenende empfinden, sind es doch nach längerer Zeit sage und schreibe 15 Feldspieler, die gegen den Tabellendritten ELV Niesky auflaufen werden. Denn die letzten Spiele wurden mit weitaus weniger bestritten. In Erfurt standen zehn, in Leipzig 13 und in Chemnitz wiederum nur zehn Feldspieler zur Verfügung, die teilweise sogar noch angeschlagen waren. Aber die Leistungen, die die Mannschaft des F.A.S.S. dabei abrief, war wahrhaft mehr als ordentlich. In Erfurt stand es nach 40 Minuten 1:1, in Leipzig konnte man das Match ebenfalls über lange Zeit ausgeglichen gestalten und führte zwischenzeitlich sogar und in Chemnitz holte man drei Punkte. Nun geht es also gegen den - ein wenig überraschenden - Tabellendritten. Zehn Punkte trennen beide Mannschaften, was nach 25 (Niesky, 3. Platz) beziehungsweise 27 (F.A.S.S., 7. Platz) absolvierten Spielen nicht wirklich viel ist. Damit sieht man aber auch, wie eng es in der Regionalliga Ost zugeht, denn rein rechnerisch ist für jede Mannschaft zwischen Platz 3 und 7 noch der dritte Tabellenplatz drin, der hinter den beiden ?professionals? aus Halle und Leipzig so etwas wie den ?Platz an der Sonne? bedeutet. Es ist auch das letzte Spiel in dieser Saison gegen die Tornados, gegen die man zweimal auswärts verlor (4:7 und 2:4) und zu Hause gewinnen konnte (5:2). Auf Grund des Tabellenplatzes mögen die Oberlausitzer die Favoritenrolle leicht auf ihrer Seite haben, aber, wie schon erwähnt, es geht eng in der Liga zu. Und wenn das Team gegen Niesky gewinnt, zieht man, eine Niederlage der Jonsdorfer Falken in Leipzig vorausgesetzt, an den Falken vorbei.

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