» Chemnitz/EHN - Osten: Acht bis zehn Clubs

Während im Norden noch unklar ist, wie sich die künftige Oberliga zusammensetzt und welche Clubs daran teilnehmen, scheint im Osten - zumindest was die Teilnehmer angeht - Klarheit zu herrschen. ?Ich habe von keinem Verein irgendwelche Rauchzeichen bekommen, die gegen eine Teilnahme sprechen", sagt Ligenleiter Andreas Hobuß. So kann der Osten mit acht bis zehn Clubs rechnen. Aus der letzten Regionalliga-Saison bleiben demnach der ESC Halle 04, Tornado Niesky, die Black Dragons Erfurt, der EHV Schönheide, die Jonsdorfer Falken, FASS Berlin und Preussen Berlin sowie die Wild Boys Chemnitz. Zu diesen Clubs könnten sich noch ein oder zwei Aufsteiger gesellen. Der ESC Dresden ist als Vizemeister sportlich qualifiziert und hat signalisiert, dass man zumindest über einen Aufstieg nachdenke. Sportlich qualifiziert ist auch Sachsen-Meister Fortuna Leipzig, der allerdings mit den Rahmenbedingungen, sprich einer Eishalle, kämpft. Wie Andreas Hobuß mitteilte, wird es vor Pfingsten noch ein Treffen der Ligenleiter mit dem DEB und der ESBG geben, um technische Detailfragen zu klären und einen endgültigen Rahmenterminplan festzulegen. Danach will Hobuß seine Vereine kurzfristig zu einer Ligenversammlung bitten. ?Ich möchte bei dieser Tagung zu allen Fragen Antworten geben können", erklärt er. Wie der Modus und die Verzahnung mit dem Norden und dem Westen aussehen, ließ Hobuß offen. ?Aufgrund der neuen Bedingungen bin ich für alles aufgeschlossen, was in die einheitliche Regelung der vier Oberligen passt. Aus meiner Sicht ist jedenfalls nichts in Stein gemeißelt", so der Ligenleiter. Er sieht derzeit zwei mögliche Varianten für die Verzahnung. Entweder spielen alle vier Ligen zunächst unter sich und die zwei besten Teams jeder Oberliga ermitteln anschließend den Meister und Aufsteiger. Alternativ könnten sich der Westen, der Osten und der Norden vorab verzahnen, wobei die besten vier Mannschaften dieser Runde gegen die besten vier Teilnehmer aus dem Süden antreten. ?Das könnte aufgrund des Leistungsgefälles der Ligen die attraktivere Lösung sein", meint Hobuß. An eine noch frühzeitigere Verzahnung zwischen Nord und Ost, wie von einigen Clubs angedacht, glaubt er dagegen nicht. Quelle: ERV Chemnitz mit Verweis auf Dieter Hartmann, EishockeyNEWS

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