» Saisonrückblick Teil 4: Der Club und FASS in der Sachsenliga

Der Club ging mit einem so gut wie unveränderten Kader in die zweite Sachsenligasaison. Unverändert war allerdings auch die Trainersituation. Noch immer musste der Verein auf dieser wichtigen Position improvisieren. Das gelang aber wieder recht gut. Saisonziel war wieder ein Play Off-Platz. FASS Berlin schickte eine Mischung von erfahrenen und jungen Spielern in die Sachsenliga. Trainiert wurde das Team vom erfahrenden Alexander Paulick. Auch FASS wollte versuchen, unter die ersten Vier zu kommen. Beide erreichten das Ziel, die Weddinger allerdings erst in letzter Sekunde und unter Mithilfe des Clubs. Der Club machte da weiter, wo in der Vorsaison aufgehört wurde. Gegen die Großen der Liga, ESC Dresden und Fortuna Leipzig, wurde verloren, gegen alle anderen gewonnen. Wobei vor allem die Niederlagen gegen Leipzig sehr ärgerlich waren, da in beiden Spielen mehr drin war. Alle anderen Teams wurden teilweise klar bezwungen. In der Saison gab es dann noch Zuwachs im Kader. Von den abgemeldeten Junioren des ECC Preussen Juniors Berlin wechselten sechs Spieler per Doppellizenz zum Club. Und diese passten wunderbar ins Team. Dennoch musste der letzte Spieltag die Entscheidung bringen, ob der Club als Zweiter oder Dritter in die Play Off gehen würde. Und noch etwas konnte der Club mitentscheiden, nämlich ob Lokalrivale FASS in der Schlussabrechnung Platz 4 erreichen würde. Die Weddinger nämlich machten sich das Leben selbst schwer. Zwar wurden gegen Leipzig (6) und Dresden (2) acht von 12 möglichen Punkten geholt, gegen schwächere Gegner aber unterlagen die Akademiker. Und das teilweise auch noch recht deutlich. So musste am Ende Schützenhilfe her, um Platz 4 zu erreichen. Der Club musste aus seinen beiden Spielen gegen die Dresden Devils sechs Punkte holen, sonst wäre für die Weddinger nur die Platzierungsrunde geblieben. Das Hinspiel gegen die Devils wurde klar mit 10:1 gewonnen. In den Tagen vor dem Spiel gab es eine kleine Sensation zu vermelden. Marco Rentzsch, der im Laufe der Saison beim ECC ausschied, hielt sich beim Club fit, um den Bayernligisten EV Pfronten im Abstiegskampf zu unterstützen. Das klappte übrigens, Pfronten schaffte den Klassenerhalt. Also hielt sich das Berliner Urgestein beim Club fit und leitete nebenbei das Training. Beim Hinspiel gegen die Devils stand er sogar an der Bande. Das Rückspiel eine Woche später musste der Club wieder ohne Marco Rentzsch bestreiten. Nach hartem Kampf wurde 4:3 gewonnen, FASS war somit in den Play Off's. Das letzte Vorrundenspiel gegen Bad Muskau war für die Cluberer nur eine Formsache, hier wurde locker mit 11:2 gewonnen. In Halbfinale bekam es der Club mit Leipzig zu tun. Was eine spannende Play Off-Runde hätte werden können, wurde zu einer Farce. Die Leipziger mussten Spieler von den insolventen Blue Lions einsetzen, damit der Stammverein den Profis einen Startplatz für die neue Oberligasaison sichert. Der Club hatte gegen Leipzig keine Chance, die drei eingesetzten Feldspieler schossen den Club im Alleingang ab. FASS bekam es mit Titelverteidiger Dresden zu tun. Im Hinspiel waren die Akademiker chancenlos und verloren mit 1:12. Das Rückspiel hingegen war eine spannende Angelegenheit, Dresden gewann nur knapp mit 5:4. Auch hier konnten die Weddinger den Favoriten über weite Strecken des Spiels ärgern. Beide Teams können dennoch zufrieden mit dem Erreichten sein. Die Sachsenliga verlief dieser Saison sehr spannend. Da aber die genaue Zusammensetzung für die neue Saison noch nicht feststeht, ist es schwer hier eine Zukunftsprognose abzugeben. Und dann gibt's da noch... Redaktion Radio Eiskalt

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