» Ergebnisse Ligentagung Oberliga Ost

Anwesend waren Vertreter der zehn in Frage kommenden Vereine und dazu gehörten auch Dresden und Leipzig. Ob Dresden und/oder Leipzig in der Oberliga spielen, entscheidet sich in den nächsten Wochen. Dresden ist von der Entwicklung der Eislöwen abhängig, Leipzig muss noch Gespräche mit der Stadt führen. Bei beiden Vereinen beträgt die Chance auf eine Teilnahme 50%. Meldeschluss für die Oberliga Ost ist am 30.06.2010. Bis zu diesem Datum muss auch die Kaution in Höhe von 3000 Euro hinterlegt werden. Für den Modus gelten bestimmte Vorgaben vom DEB. So muss u. a. die regionale Vorrunde bis zum 27.02.2011 abgeschlossen sein, danach finden die Zwischenrunden statt. Die Oberliga Süd spielt vier Vereine für eine Aufstiegsrunde aus. Vier weitere Teilnehmer werden aus acht Clubs aus dem Norden (2), Osten (2) und Westen (4) ermittelt. Der Modus hierfür wird noch vom DEB festgelegt. Ausgetragen wird die Zwischenrunde vom 04.03.2011 bis zum 20.03.2011. Der Aufsteiger in die 2. Bundesliga wird bis zum 23.04.2011 ausgespielt. Zwischen- und Aufstiegsrunde finden unter dem Dach des DEB statt. Der Vorrundenmodus ist Sache der einzelnen Oberligen. Die Oberliga Ost wird, ausgehend von acht oder neun Teams, eine Doppelrunde spielen. Den Vereinen ist es dabei selbst überlassen, wie der Spielplan gestaltet wird. Sollte die Liga aus zehn Vereinen bestehen, wird über den Modus am 07.08.2010 in Halle neu verhandelt. Der Sieger dieser Runde ist Meister der Oberliga Ost. Ein Problem wird jedoch nach Beendigung der Vorrunde auftreten. Meister und Vizemeister gehen in die Zwischenrunde, aber was macht der Rest? Zwar gab es auf der Tagung schon einige Vorschläge, aber noch keinen Beschluss in der Angelegenheit. Zunächst wird mit Vertretern der Thüringen- und Sachsenliga gesprochen, angedacht dabei sind Pokal- oder Aufstiegsrunden. Hier wird jedoch spätestens zur Termintagung eine Entscheidung getroffen werden. Gespielt werden soll aber auf jeden Fall, da sonst die Saison für die Vereine ab Platz 3 mit dem 27.02.2011 beendet wäre. Kleinere Änderungen gibt es in den Durchführungsbestimmungen. Diese sollen für alle Oberligen gleich sein. Zwar können eigene Bestimmungen aufgenommen werden, spätestens mit Beginn der Zwischenrunde sind diese dann hinfällig, da dort wieder DEB-Bestimmungen greifen. Das betrifft im Bereich der OL Ost den Passus Spielertrainer. In der kommenden Spielzeit sind sie noch zugelassen; sollte aber ein Verein mit Spielertrainer die Zwischenrunde erreichen, muss dieser Club nach einer anderen offiziellen Lösung für die Zwischenrunde bzw. die folgenden Spiele suchen. Ab der Saison 2011/12 sind Spielertrainer dann generell nicht mehr zulässig. Ein anderes Thema war die U23-Regel, denn diese wird abgeschafft. Grund dafür ist die Einführung die Ü21-Regel. Die besagt, dass in Spielen nicht mehr als 15 Spieler eingesetzt werden dürfen, die älter als 21 Jahre sind. Torhüter fallen nicht unter die Ü21 Regel. Spieler, die jünger sind als 21 Jahre, also U21, können Doppellizenzen bekommen. Theoretisch könnte ein Verein also komplett ohne U21-Spieler antreten. Es können auch weiterhin zwei transferkartenpflichtige Spieler eingesetzt werden. Torhüter bzw. -innen müssen aber grundsätzlich Deutsche sein. Zahlungen in den Reindl-Pool werden nur fällig, wenn ein Spieler verpflichtet wird, der letzte Saison im Bereich der ESBG gespielt hat. Soviel also zu den einzelnen Bestimmungen. Wenn jetzt noch eine vernünftige Lösung für die Vereine ab Platz 3 gefunden wird, ist die Oberliga Ost auf einem guten Weg. Nun liegt es an den Vereinen, die positiven Eindrücke, die der Eishockeysport während der WM hinterlassen hat, auszunutzen und gute Werbung für die Liga zu machen. Norbert Stramm für Radio Eiskalt Anm. d. Red.: Unter den folgenden Links gibt es auch noch Berichte aus Erfurt und Chemnitz.

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