» Chemnitz - Es gibt nur einen Weg: nach oben!

Für die Wild Boys kann es nur einen Weg geben - den nach oben. Ihr Manager Peter Liebing nennt als Saisonziel: ?Nicht wieder Letzter sein, im Mittelfeld landen. Mit der Roten Laterne locken wir das Publikum nicht an." In jedem Fall soll die geduldige Arbeit mit deutschen Talenten weitergehen. Als erste Fixpunkte melden die Sachsen zwei junge Spieler: Verteidiger Klemens Kohlstrunk (20 Jahre) und Stürmer Michael Stiegler (18) haben ihre Verträge verlängert. Auch Toni Uhlig und Torsten Hofmann seien schon fest, sagt Liebing. Klar ist auch, dass die starken Tschechen Ales Dvorak und Michal Vymazal das unerfahrene Team führen sollen. Weitere Personalien sind noch nicht offiziell. Die Gespräche mit einem Dutzend Spieler aus dem alten Kader laufen. Ein Fragezeichen steht wieder hinter Mike Losch, dessen berufliche Pflichten eine Prognose zur Zeit unmöglich machen. Spannung herrscht bei der Frage, wer künftig das Tor der Wild Boys hütet. Nach dem Wechsel von Tim Schnelle zum Erzrivalen Schönheide ist der Job zwischen den Pfosten teilweise vakant, da Jan Letzsch nicht ständig zur Verfügung steht. Gleich zwei Zugänge verspricht Peter Liebing den Fans, aber die Namen der Kandidaten gibt er derzeit nicht preis. Angesichts von zuletzt sechs Gegentoren im Durchschnitt müsste auch die labile Verteidigung eine Verstärkung erfahren. Doch große Gagen gibt der Team-Etat von nur 60.000 Euro nicht her. Der vorsichtige Kurs ohne finanzielles Risiko soll fortgesetzt werden. Deswegen wundert sich der Chemnitzer Manager über die manchmal ?horrenden Forderungen" von auswärtigen Spielern, ?nur weil wir jetzt den Titel Oberligist führen". Erst am 13. September gibt es Eis im schmucken Stadion am Küchwald. Dementsprechend spät starten die Wild Boys in die Spielzeit. Für die Saisoneröffnung am 25. September wird ein prominenter Testspielgegner - möglichst aus der 2. Bundesliga oder DEL - gesucht. Bereits festgezurrt ist ein ?grenzüberschreitender" Vergleich mit dem EHC Bayreuth: Am l. Oktober tritt der Bayernligist in Chemnitz an, zwei Tage später folgt das Rückspiel in der Wagnerstadt. Erst danach greifen die Wild Boys ins Geschehen der Oberliga Ost ein. Peter Liebing prophezeit hier einen breiten, offenen Kampf um Platz zwei hinter dem Top-Favoriten Halle. Sollten die Gelb-Blauen dabei ein wenig mitmischen, wäre das ein schöner Aufschwung für einen Standort mit viel Potenzial. Quelle: ERV Chemnitz 07 mit Verweis auf Sven Crefeld, Eishockey NEWS

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