» Familienbande

Über mehrere Jahre gab es den Namen Gries stets zweimal bei den Akademikern; Vater Willi sorgte für den reibungslosen Ablauf abseits der Eisfläche und betreute die Mannschaft, sein ältester Sohn Roman räumte in der Verteidigung weg, was wegzuräumen war. Seit gut 18 Monaten muss Roman dem Beruf den Vortritt lassen und damit war Will der einzige Gries im Team der Weddinger. Das hat aber nun ein Ende, denn die Familie rückt zum Teil wieder zusammen, was auch daran liegt, dass sie ein wenig größer ist und sich neben Roman ja auch noch die Zwillinge Thorsten und Christian für den Eishockeysport entschieden hatten. Und Christian wird seinen Vater in der kommenden Spielzeit wieder in schöner Regelmäßigkeit zu Gesicht bekommen, da er zum F.A.S.S. wechselt und für das Team von Chris Lee auflaufen wird. Der 19jährige erlernte das Eishockeyspielen bei den Young Capitals. Für den ECC Preussen Juniors spielte der flinke Außenstürmer in der Schüler- und Jugend-Bundesliga, ehe er 2006 nach Düsseldorf ins DNL-Team auszog. 2008 wechselte er in das Regionalligateam der DEG, wo er in zwei Spielzeiten, in denen er zu den Leistungsträgern gehörte, 20 Tore erzielte und weitere 25 vorbereitete. Der Angreifer zeichnet sich aber nicht nur durch seinen guten Torriecher aus, sondern gilt auch als sehr schneller Schlittschuhläufer, was in das temporeiche Spiel der Akademiker sicherlich gut passen wird. Willi Gries zum Wechsel von Christian und auch über Roman: ?Natürlich freuen wir uns, dass zumindest Christian jetzt wieder in Berlin ist, welche Eltern würden das nicht tun. Die Zeit in Düsseldorf hat ihm sehr gut getan, er hat eine Menge gelernt. Schade ist nur, dass Roman den Sport nicht mehr so ausüben kann, wie er es gerne würde.? Herzlich Willkommen beim F.A.S.S., Christian. Wir wünschen auch Dir eine erfolgreiche und verletzungsfreie Spielzeit.

von Fass Berlin

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