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Falken holen einen Punkt Das große Geheimnis um die neue Leipziger Mannschaft ist nun gelüftet, sie ist spielfähig und das mit 11+2. Auch findet man immerhin fünf Spieler aus dem Team der aufstiegsberechtigten Leipziger Eislöwen im Kader der Icefighters Leipzig. Die Zuschauer sahen ein schnelles, sehr intensiv geführtes und vor allem spannendes Eishockeyspiel. Die Teams schenkten sich von Beginn an nichts und es gab Chancen auf beiden Seiten. In der fünften Spielminute dann die erste heikle Situation, als ein Falke die frei liegende Scheibe im Tor unterbrachte, der Schiedsrichter die Situation offensichtlich falsch einschätzt und das Spiel Sekunden vorher unterbricht. Im Gegenzug dann eine Riesenmöglichkeit für die Leipziger zum Führungstreffer. In der folgenden Phase gerieten die Jonsdorfer Spieler in ihrem Abwehrdrittel massiv unter Druck und so gelang den Gästen der Führungstreffer zum 0:1. Wenig später dann die erste Strafe im Spiel, der Leipziger Jens Müller wird wegen Behinderung auf die Strafbank verbannt. Doch die Falken haben zu Beginn der numerischen Überlegenheit auf dem Eis ihre Schwierigkeiten, sich im Leipziger Drittel festzusetzen, so dass sie letztlich keinen zählbaren Vorteil daraus ziehen können. In der Folge erarbeiteten sich die Falken dennoch zahlreiche Chancen, aber ein Tor wollte einfach fallen, so dass es mit dem knappen 0:1-Rückstand in die Pause ging. Gleich zu Beginn des Mittelabschnittes sollte es besser klappen. Matthias Kohl um kurvte den Kasten von Ondraschek, der die Ecke dicht machte, aber der Jonsdorfer ?C? Christian Rösler reagiert sofort und netzt zum Ausgleich ein. Trotz weiterer Tormöglichkeiten kam es wiederholt zu unnötigen Puckverlusten auf Seiten des EHC, zu oft landete die Scheibe im Spielaufbau beim Gegner, der energischer agierte und dem dann auch in der 34. Minute der erneute Führungstreffer gelang. Keine zwei Minuten später ein kleines Deja-vu, als der Schiedsrichter erneut, trotz freiliegender Scheibe abpfeift und der Treffer des EHC somit nicht zählt. Weitere Chancen der Falken folgten binnen weniger Minuten. Die Gäste, jetzt teilweise eingeschnürt in ihrem Drittel, können sich nur mit unerlaubten Weitschüssen befreien, doch der Ausgleich wollte einfach nicht gelingen. Die auch im letzten Drittel unermüdlich rackernden Jonsdorfer Spieler mussten sich nach einem Wechselfehler plötzlich in doppelter Unterzahl bewähren, welche sie mit viel Einsatz meisterten. Zum Glück brachten sich die Leipziger selbst um ihren Vorteil, als sie sich zu einem Gruppengespräch an der Bank versammelten, was der Schiedsrichter folgerichtig mit einer Bankstrafe wegen Spielverzögerung ahndete. Somit viel Platz auf dem Eis für beide Teams, aber der Spielstand blieb unverändert. Durch einen Stockstick des Leipzigers Skripka gegen Toni Klante, wofür er folgerichtig 5 min + Spieldauer erhielt, bekamen die Falken nun die Möglichkeit einer 5-minütigen Überzahl. Zwar erarbeiteten sie sich zahlreiche Chancen, aber was fehlte, waren Tore. Die Leipziger verteidigten sehr konsequent und konnten sogar Bully im Abwehrdrittel der Falken erzwingen. Und so lief die Zeit runter und nach dem dritten oder vierten Lattentreffer im Spiel des EHC glaubten wohl die Wenigsten der anwesenden Zuschauer und Fans noch an einen Treffer. Coach Jaro Stastny nahm 1,5 Minuten vor der Schlusssirene Auszeit und auf einmal klappte es auch mit dem Tor. ?Matze? Kohl erzielte 1 Minute und 14 Sekunden vor Ende des Spiels den völlig verdienten Ausgleichstreffer zum 2:2 Endstand nach regulärer Spielzeit. Das Penaltyschießen musste nun die Entscheidung bringen. Die Leipziger begannen und Dustin Strahlmeier parierte den Schuss von Hadamik souverän. Im Gegenzug blieb Ondraschek Sieger gegen den Jonsdorfer ?C? Christian Rösler. Der zweite Leipziger Schütze scheiterte ebenfalls am Falken-Goalie. David Wolters versuchte sich erfolglos mit einem Gewaltschuss. Der dritte Schütze der Gäste versenkte die Scheibe im Tor und ?Matze? Kohl blieb im Gegenzug nur zweiter Sieger gegen Ondraschek, so dass der Zusatzpunkt in die Messestadt geht. Tore: 0:1 Rutsatz (51:58); 1:1 Rösler (38:08); 1:2 Rutzsatz (26:26); 2:2 Kohl (1:14); 2:3 Flather (P) Strafen: EHC Jonsdorfer Falken 10/Icefighters Leipzig 17 (+20) Quelle: Jonsdorfer Falken

von Fass Berlin

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