» Blick nach vorne

Dass man sich bei den Akademikern die letzten Spiele anders vorgestellt hat, als sie gelaufen sind, dürfte sicherlich jedem klar sein. Nach fünf Spielen stehen dem Auftaktsieg gegen Leipzig vier Niederlagen gegenüber. Sieht man von dem letzten Heimspiel gegen Niesky mal ab, war man in den anderen drei Spielen den jeweiligen Gegnern über lange Strecken ebenbürtig, gar überlegen und ging in allen in Führung. Leider zählt das nicht in der Liga und somit bleibt es bei den nackten Tatsachen, die sich in Tabellenplatz 8 und drei Punkten ausdrücken. Coach Chris Lee sieht die ganze Situation eher pragmatisch: ?Wir sind ein wenig von unserem Weg abgekommen, aber das wird sich ändern. Wir haben in der vergangenen Woche hart gearbeitet und die Mannschaft wird sich gegen Erfurt nicht so präsentieren, wie zuletzt gegen Niesky.? Blick nach vorne also beim F.A.S.S. und das heißt in den nächsten zwei Spielen Erfurt. Am Sonntag kommt es um 14.00 Uhr im Erika-Hess-Eisstadion zum ersten Aufeinandertreffen mit dem derzeitigen Tabellenzweiten, am 05. 11. geht es in die thüringische Landeshauptstadt. Beim Team von Spielertrainer Zbynek Marak stehen im bisherigen Saisonverlauf zwei Niederlagen drei Siege gegenüber, von denen sie zwei auswärts holten. Der letzte Erfolg gelang den Thüringern am vergangenen Wochenende auf Berliner Eis. Nicht im Erika-Hess-Eisstadion, sondern im Hangar gewann man mit 6:3 gegen den Lokalrivalen ECC Preussen Juniors. Wenn es nach dem Willen der Trainer und der Mannschaft von FASS geht, sollen die Punkte am Sonntag in Berlin bleiben, damit das Team wieder einen Schritt nach vorne macht. Zudem tut sich bei den Akademikern auch etwas im Kader. Nicht nur, dass Verteidiger Andre Winkler wieder ins Training einsteigt und je nach Verlauf gegebenenfalls am Sonntag auflaufen wird, auch die Verpflichtung des Schweden Anders Johnsson hat nun endlich Hand und Fuß. Nachdem der 20jährige Stürmer alle beruflichen und privaten Angelegenheiten geregelt hat, wird er im Laufe des Donnerstags in Berlin eintreffen und schon am Abend mit der Mannschaft trainieren. Ob er dann auch am Sonntag auflaufen kann, hängt von den Formalitäten ab. Mannschaftsleiter Peter Wagenfeldt: ?Wir hoffen, ihn bis zum Heimspiel gegen die Black Dragons spielberechtigt zu bekommen.? Gute Voraussetzungen also im Wedding, jetzt müssen nur noch die Punkte dazukommen.

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