» In nur 4 Tagen drei Punktspiele

Wie bereits gemeldet bestreiten die Tornados am Buß- und Bettag um 18:00 Uhr ihr Nachholspiel gegen die Icefighters aus Leipzig im Nieskyer Freiluftstadion. Schon am Freitag, den 19.11.2010 müssen die Nieskyer Cracks wieder zum Tabellenführer nach Halle. Dort beginnt um 20:00 Uhr das Spiel gegen die Saale Bulls. Keine leichte Aufgabe, denn die Hallenser verloren noch kein Punktsspiel in dieser Oberligasaison. Es ist in dieser Saison auch bereits die zweite Begegnung der beiden Mannschaften. Am 08.10.2010 endet die Partie in Halle 5:3. Gleich einen Tag später begrüßen die Tornados FASS Berlin in Niesky. Wie gewohnt ist um 18:30 Uhr Anpfiff im Freiluftstadion am Waldbad. Auch hier ist es bereits das zweite Spiel der beiden Mannschaften in dieser Saison. Das erste Spiel am 22.10.2010 in Berlin konnten die Cracks um Spielertrainer Jens Schwabe klar mit 1:5 für sich entscheiden. Natürlich wollen Sie diesen Erfolg vor heimischem Publikum wiederholen. Jahr für Jahr stellten sich die Weddinger nach Spielende in der Umkleidekabine des Nieskyer Waldstadions die Frage: ?Was hab ich, was andere nicht haben?? Die Antwort kennt mittlerweile jedes Kind, denn noch nie konnten die Nordberliner einen Sieg mit zurück in die Hauptstadt nehmen. Seit nunmehr sieben Spielzeiten sind die Tornados auf heimischen Parcours ungeschlagen - nur zwei Penaltyentscheidungen färbten leicht die Weiße Weste der Gastgeber. Diese Serie von 15 sieglosen Auswärtspartien (inklusive eines Auftritts im Fuchsbau) zu beenden ist also auch am nächsten Sonnabend wieder das Ziel der Berliner Träume. Um dieses Vorhaben umzusetzen schickt Trainer Chris Lee eine homogene bestückte Mannschaft auf das Eis. Die Schaltzentrale ist mit der Rückkehr des verlorenen Sohnes Benjamin Hecker wieder bestens besetzt. Nur allzu gut wissen die Fässer die Qualitäten ihres Stürmers und Führungsspielers zu schätzen, vermissten sie ihn doch in der letzten Saison nach seinem beruflich bedingten Wechsel zu den Islanders vom bayrischen Landesligisten EV Lindau sehr. Mit ihm kehrt die nötige Abgeklärtheit und Torgefährlichkeit zurück. Die wollen natürlich auch die Nachwuchsspieler vom Kooperationspartner Eisbären Berlin unter Beweiß stellen. Zudem hat man mit Roman Veber ein slowakisches Stürmertalent in den Reihen, der neben Routinier Patrick Czajka aus der Leipziger ?Insolvenzmasse? die gegnerischen Abwehrreihen ins Schwimmen bringen wird. Da beide Teams sich von der Spielanlage her ähneln, kann man auch diesmal wieder von einem offenen Schlagabtausch ausgehen, bei dem nur der Blick auf die bisherige statistische Diagnose einen Nachteil für unsere Gäste erkennen lassen kann. Also dürfen sich alle Eishockeybegeisterten schon jetzt auf ein spannendes Spiel am Sonnabend bei hoffentlich kalter Witterung im Nieskyer Freiluftstadion freuen.

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