» ?Tanze, als könne dich niemand sehen ...?

Da existiert die Geschichte mit den lustigen Mützen aus seiner Rostocker Zeit als Spieler. Es war eine Wette zwischen Rumid und Norman Dittmar, wer in der Saison 2000/2001 die verrückteste Kopfbekleidung auf hatte. Die Wette gewann Rumid; seine Mützen waren ein Stück weit verrückter. Nach drei Jahren im Kader ist sein erstes Jahr hinter der Bande, davor stehen 27 Jahre als Spieler zu Buche. Der gebürtige Berliner begann bei den Eisbären; Wilhelmshaven, Rostock, der Schlittschuh-Club, Rostock und Erfurt folgten. Insgesamt waren es, wenn man nur die Senioren-Zeit sieht, 505 Spiele, in denen er 468 (231 T/237 V) Mal scorte. Zieht man seine ?Sünden" aus dieser Zeit zusammen, saß er in den ganzen Jahren etwas über neun Spiele auf der Strafbank; geradezu verschwindend gering bei einem Schnitt von gut einer Minute pro Spiel. Aber das ist nun Geschichte. Wichtig sind dem verheirateten Steinbock natürlich seine Familie und seine Freunde, das Eishockey kommt neben seinem Beruf als Werbetechniker und Grill-Boot-Manager noch dazu. Aber durch sein Lebensmotto beschreibt sich Rumid aber am Besten: Tanze, als könne dich niemand sehen. Singe, als könne dich niemand hören. Liebe, als wärst du nie verletzt worden. Lebe, als wäre der Himmel auf Erden.

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