» Moderner Fünfkampf

Zum dritten Mal in dieser Saison muss das Team von Chris Lee zu zwei Spielen innerhalb von gut 24 Stunden antreten und die Konstellation, die an diesem Wochenende folgt, gab es in dieser Spielzeit schon einmal. Am 19.11. spielte man gegen den ECC Preussen Juniors zuhause, am Tag darauf bei den Tornados aus Niesky. Mit einem 2:1 im Derby und dem 3:2 in Niesky holte das Team damals sechs Punkte und mit Sicherheit hätte keiner etwas dagegen, wenn dieser Coup erneut gelingen würde. Dass diese Liga aber kein Wunschkonzert ist, dürfte mittlerweile jedem klar geworden sein, denn vom Sechsten bis zum Zweiten sind es nur neun Punkte Differenz. Am Freitagabend um 19.30 Uhr kommt es im Erika-Hess-Eisstadion also zum dritten Aufeinandertreffen mit dem ECC Preussen Juniors. Mit 2:1 (H) und 5:2 (A) konnten die Akademiker die bisherigen Spiele für sich entscheiden. Bei einem Blick auf die Tabelle und die bisherigen Ergebnisse könnte man von einer Favoritenrolle für die Akademiker sprechen; was aber der ?Derbyfaktor? ausmacht, zeigte sich am vergangenen Wochenende, als der bisher ungeschlagene Tabellenführer Halle bei den IceFighters aus Leipzig mit 5:7 den Kürzeren zog. Die Mannschaft sollte also gewarnt sein, wenn sie einen ?Dreier? holen will, um an den Wild Boys aus Chemnitz dran zu bleiben. Andererseits droht dem ECC bei einer weiteren Niederlage die ?rote Laterne? in der Liga. Die Voraussetzungen für ein interessantes Derby sind also gegeben. Am Sonnabend geht es nach Niesky, wo um 18.30 Uhr das Spiel gegen die Tornados beginnt. Mit einem Spiel und nur zwei Punkten weniger hängt das Team von Spielertrainer Jens Schwabe den Akademikern im Nacken. Abhängig von Ausgang des Derbys am Freitag könnten sie mit einem Erfolg im Heimspiel den Abstand wieder verkürzen oder im ungünstigsten Fall sogar vorbeiziehen. Zwei Mal traf man sich bereits in dieser Spielzeit und jedes Mal gewann das Auswärtsteam. Punkte aus Niesky sind also wichtig, um die Konkurrenten auf Abstand zu halten, denn Jonsdorf (6./29 Punkte/20 Spiele, vs. Schönheide/Fr.) und Erfurt (5./29/19, vs. Niesky/So.) hängen ebenfalls hinten dran und lauern auf einen Ausrutscher. Die Wild Boys aus Chemnitz (2./38/19) müssen am Freitag übrigens zu den IceFighters. Chris Lee zu den bevorstehenden Spielen: ?Das wird ein hartes Wochenende. Wir wollen aber so viele Punkte wie nur möglich holen.? Zumindest was den Kader für dieses Wochenende angeht, spricht nichts dagegen. Denn mittlerweile sind bis auf die Langzeitverletzten Benjamin Hecker und Jörn Kugler wieder alle dabei. Thomas Leibrandt hat seine Sperre abgesessen und Roman Veber ist auch wieder fit.

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