» Jäger und Gejagter

Natürlich ist es für die Akademiker vermessen, sich bei vier Spielen mehr und 14 Punkten Rückstand als Halle-Jäger darzustellen, die Jagd nach ?so vielen Punkten wie nur möglich? (Zitat Chris Lee) geht aber auch an diesem Wochenende weiter, denn der Kampf um Platz 2 ist noch nicht entschieden. Die Saale Bulls sind natürlich am Freitag hoher Favorit, wenn um 20.00 Uhr Spielbeginn ist, aber die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt und wie schon vermutet und mittlerweile auch die IceFighters Leipzig bewiesen haben, ist das Top-Team der Liga nicht unschlagbar. Mit 3:8 verlor das Team von Chris Lee übrigens das bisher einzige Aufeinandertreffen in dieser Saison in der o2 World, führte da aber zur Überraschung vieler Besucher nach dem ersten Drittel mit 2:1. Am Sonntag ist die Mannschaft dann ab 14.00 Uhr im Erika-Hess-Eisstadion klar in der Rolle des Gejagten. Die Tornados stehen derzeit mit 32 Punkten aus 21 Spielen vier Punkte hinter den Akademikern, was genau den vier Punkten entspricht die man in dieser Spielzeit aus dem Nieskyer Waldstadion entführen konnte (3:2 und 5:6 n. V.). Beim ersten Aufeinandertreffen im Erika-Hess-Eisstadion Ende Oktober vergangenen Jahres gab es allerdings ein 1:5 und Chris Lee war nach diesem Spiel alles andere als zufrieden. Um Niesky auf Distanz zu halten, dazu den direkten Vergleich mit den Tornados für sich zu entscheiden und weiterhin in Richtung Platz 2 schielen zu können, sind drei Punkte am Sonntag enorm wichtig. Und da wäre für die Akademiker die zahlreiche Unterstützung ihrer Fans in dem sicherlich schweren Spiel eine große Hilfe. Es wird ein heißer Tanz am Sonntag, aber wie sagte es der Trainer letztens: ?Niesky? Niesky ist immer schwer.?

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