» Keine Geschenke

So viele Punkte wie nur möglich war und ist das erklärte Ziel der Akademiker in dieser Saison. Und nach der äußerst unwillkommenen Nullrunde am vergangenen Wochenende stehen an diesem erneut zwei Spiele bevor, in denen die jeweiligen Gegner die Punkte mit Sicherheit nicht freiwillig hergeben werden. Am Freitagabend geht es zunächst zu den IceFighters Leipzig, die seit Jahresende 2010 vier von sechs absolvierten Spielen gewonnen haben und dabei sogar als bisher einzige Mannschaft in der Liga die Saale Bulls Halle bezwingen konnten. Obwohl sie einige Spiele mehr absolviert haben, gelang der Mannschaft durch die Serie der Sprung weg vom Tabellenende. Das Team von Chris Lee sollte also gewarnt sein, obwohl es die drei bisherigen Aufeinandertreffen gewonnen hat. Ein Selbstläufer mit Punktegarantie wird dieses Spiel sicherlich nicht. Neben dem gewohnten Liveticker von FASS und Radio Eiskalt wird es am Freitag noch etwas für die Radio-Fans geben, denn das Sportradio auf den Internetseiten www(dot)leipzig-fernsehen(dot)de wird die Partie ab 20.00 Uhr in voller Länge übertragen. Am Sonntag ist zum fünften Mal in dieser Saison Spielbeginn um 14.00 Uhr, die Black Draqons aus Erfurt sind im Erika-Hess-Eisstadion zu Gast. Mit zwei Spielen weniger und nur einem Punkt Rückstand liegen die Erfurter auf dem fünften Tabellenplatz und damit direkt hinter dem Team von Chris Lee. Schon die Freitagsspiele (Black Dragons vs. Schönheide und auch Chemnitz vs. Niesky) sind in gewisser Weise ein Fernduell um den dritten Platz, den zur Zeit Niesky besetzt, das Aufeinandertreffen am Sonntag natürlich erst recht. Ein Sieg gegen die Mannschaft aus Erfurt würde natürlich ein wenig Luft verschaffen. Und mit dem erforderlichen Einsatz und ein wenig Schussglück werden an diesem Sonntag die Mienen der FASS-Fans nach dem Spiel ein wenig heller sein als sieben Tage zuvor. Chris Lee vor den anstehenden Partien: ?Wir müssen wieder unser Spiel machen. Das heißt hart und intensiv arbeiten und dabei auch noch Spaß am Spiel haben. Das können wir.? Entwarnung gab es übrigens unter der Woche bei Sebastian Albrecht. Trotz leichter Schmerzen ist er wieder im Training und auch spielfähig. Ähnlich sieht es bei Vincent Schlenker aus, der in den letzten Spielen wegen Schulterproblemen pausieren musste. Aller Voraussicht nach ist auch er in den nächsten Tagen wieder einsatzbereit, einige abschließende Untersuchungen stehen jedoch noch aus.

Zurück