» Auf in den Endspurt

Der Februar hat es in sich für das Team um Coach Chris Lee. Es gibt zwar keine leichten Spiele in dieser Liga, aber das aus sechs Spielen bestehende Restprogramm zum Abschluss der Vorrunde ist wahrlich schwer. Zwei Mal gegen den Tabellenführer, zwei Mal gegen den Tabellenzweiten, dazu ein Tanz mit dem Wolfsrudel und ein Auswärtsderby. Punkte müssen aber her, wenn man eine möglichst gute Ausgangsposition für die im Anschluss folgende Pokalrunde haben will. Rein theoretisch ist auch noch der zweite Tabellenplatz drin, aber das sind Rechenspielchen, denen sich noch nicht mal die kühnsten Optimisten in den Reihen der Akademiker hingeben wollen und damit geht der Blick Richtung Platz 3. Und die erste Möglichkeit zur Erhöhung des eigenen Punktekontos gibt es in diesem Monat für die Mannschaft am Sonntag bei den Wild Boys in Chemnitz. Zwei Spiele gab es bereits gegen das Team von Manfred ?Mannix? Wolf; in Chemnitz unterlag die Mannschaft Ende Oktober des vergangenen Jahres nach einen zwischenzeitlichen 3:3 noch mit 3:6 und vor gut einem Monat konnte man die Wild Boys im Erika-Hess-Eisstadion in einem packenden Spiel nach Penaltyschießen mit 4:3 bezwingen. Verstecken muss sich das Team also nicht, wenn es am Sonntag ab 18.30 Uhr heißt: Auf in den Endspurt. An diesem Wochenende werden übrigens auch die Weichen für die Saisonfortführung gestellt, wenn sich die Vertreter der Vereine in Erfurt mit der Ligaleitung treffen. Denn der Spielbetrieb muss natürlich weitergehen, auch wenn die beiden Ersten (Halle und z. Z. Chemnitz) in die Aufstiegsrunde gehen. Es folgt die sogenannte Pokalrunde und der Gewinner darf dann an dem in der folgenden Spielzeit stattfindenden DEB-Pokal starten. Ein verlockender Anreiz für sich schon alleine; aber noch mehr, wenn man mit ein wenig Glück einen attraktiven Gegner zugelost bekommt. Gedankenmodelle für die Spiele der Mannschaften auf den Plätzen 3 - 9 existieren bereits einige; von Play Off mit Wild Card, Gruppenmodus mit und ohne Wild Card, es ist so ziemlich alles vertreten, was mit den teilnehmenden Vereinen machbar ist. Also abwarten, spätestens Sonntag sind dann alle ein Stück weit schlauer.

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