» Mit dem letzten Aufgebot

Fakt ist bei den Akademikern, dass zur Zeit die Liste der einsatzbereiten und spielfähigen Akteure kürzer ist, als die derer, die nicht zur Verfügung stehen. Die größten Sorgen beginnen im Tor, denn ein Torhüter steht für das Wochenende noch nicht fest. Sebastian Albrecht ist zwar fit, wird aber beim DEL-Team der Eisbären als Backup zum Einsatz kommen. Christian Krüger, der gerade zu seinem ersten Einsatz nach seiner langen Verletzungspause gekommen war, hatte sich unter der Woche erkrankt abgemeldet und Jimmy Hertel steht nicht zur Verfügung, übrigens ebenso wie Henry Haase, Vincent Schlenker, Thomas Supis und Roman Veber. Aber auch im verbleibenden Spielerkader geht es zu wie auf einem Flughafen, es herrscht ein ständiges Kommen und Gehen. Benjamin Hecker zum Beispiel, gerade erst genesen, fällt mit einer Handverletzung aus, Christian-Alexander Leers und Daniel Kuch sind gesperrt, Fabio Patrzek ist an einem Magen-Darm-Virus erkrankt und ebenfalls nicht dabei. Dafür haben sich Patrick Neugebauer sowie Christian Gries zurückgemeldet und auch Jörn Kugler, dessen Fitness jedoch noch keinen Einsatz zulässt. Und das an einem Wochenende, wo das Team zwei Spiele bestreiten muss. Besonders schwer wird es am Freitag, wenn es gegen die Saale Bulls aus Halle gehen soll. Da ist die Personalstärke des Teams auch vom ?Goodwill? mehrerer Arbeitgeber abhängig, was insbesondere Lucien Aicher, Patrick Balko, Paul Konietzky, Steve Roubicek und Andre Winkler betrifft. Aber alles lamentieren hilft nicht, denn gespielt wird auf jeden Fall und das Team wird versuchen, sich bei den Saale Bulls achtbar aus der Affäre zu ziehen und dem ?schwarzen Sonntag? nicht noch einen ?schwarzen Freitag? folgen zu lassen. Für das Derby beim ECC Preussen Juniors am Sonntag sieht es dann schon wieder ein wenig besser aus. Coach Chris Lee kann, sofern nicht noch etwas dazwischen kommt, auf fast drei komplette Blöcke hoffen. An diesem Wochenende geht der Blick natürlich auch auf die Spiele der anderen Mannschaften, denn danach stehen die Tabellenplätze, die für die folgende Pokalrunde mit zwei Gruppen wichtig sind, fest. Halle und Chemnitz sind in der Zwischenrunde zur 2. Bundesliga, Niesky wird nicht teilnehmen und damit auf Platz 9 gesetzt, so dass insgesamt sechs Mannschaften die Gruppenphase absolvieren. Die Teams werden dann gemäß der Tabellenplätze 3-5-7 sowie 4-6-8 in die beiden Gruppen aufgeteilt. Die Termine zu den Gruppenspielen werden durch die Vereine voraussichtlich in der kommende Woche untereinander ausgemacht; die Ligaleitung muss dann nur noch zustimmen.

von Fass Berlin

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