» Lee bleibt und bastelt schon

Chris Lee bleibt Trainer von FASS Berlin. Das bestätigte der jüngste Coach der Oberliga Ost auf Anfrage von Eishockey NEWS. Der 30-Jährige hat bereits viele Gedanken und Gespräche in das neue Gesicht seiner Mannschaft investiert. Im Tor setzt Lee verstärkt auf Eisbären-Talent Jimmy Hertel (18), der die Bewährungsprobe in acht Ligaspielen mit einem Gegentorschnitt von 3,65 bestanden hat. ?Jimmy muss nun zeigen, was er kann", meint Lee. Für den zwei Jahre älteren bisherigen Stammkeeper Sebastian Albrecht wird es hingegen Zeit, den nächsten Schritt zu tun - vermutlich in Crimmitschau, orakelt Chris Lee. Zwar ist nicht auszuschließen, dass Albrecht (auch) wieder für FASS fängt, aber Einsätze in der 2. Bundesliga müssen sein erstes Ziel sein. ?Endstation Oberliga" entspricht nicht der Förderphilosophie des Kooperationspartners Eisbären. Dieselbe Problematik stellt sich für Cracks wie Jan-Hendrik Seelisch und Christian Leers, die schon einige Erfahrungen gesammelt haben. Ihnen soll im Sommer die Chance gegeben werden, sich bei Zweitligisten zu empfehlen - Rückfahrkarte zu FASS inbegriffen. Genügend ehrgeizige Nachrücker stehen bei den Akademikern bereit. Nicht nur die vier starken Förderlizenzspieler des letztjährigen Teams ?studieren" weiter im Wedding - Verteidiger Henry Haase und die Stürmer Vincent Schlenker, Roman Veber, Thomas Supis. Dazu kommen frische Erstsemester aus der DNL: Trainer Lee nennt Jonas Gerstung, Roberto Geiseler, Arvid Schwarzbach und last but not least U18-Nationalspieler Maximilian Faber. Sie wechseln fest zu FASS. Dazu werden wie bisher gelegentliche Gastauftritte von DNL-Jungs kommen. Über die Routiniers ist noch nichts bekannt, aber die Verlängerungen von Benjamin Hecker, Patrick Czajka, Fabio Patrzek oder Thomas Leibrandt dürften nur Formsache sein. Auch der letztjährige Neuzugang Christian Gries soll laut Lee gehalten werden. Dagegen überlegen einige Spieler jenseits der 30, aus privaten oder beruflichen Gründen dem Stress der Oberliga Adieu zu sagen. Sie könnten die zweite Mannschaft in der Sachsenliga enorm verstärken. Co-Trainer Rumid Masche soll dort zusätzlich als Coach arbeiten, um eine bessere Verzahnung beider Teams zu erreichen. Und die Ausländerposition? Vom Kontakt zu einem Schweizer Verteidiger, der nach Berlin kommen will, berichtet Chris Lee. Schließlich ist noch ein Kontingentplatz neben dem Schweden Anders Johnsson frei. Mit freundlicher Genehmigung von: Sven Crefeld/Eishockey NEWS

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