» Der Defibrillator als notwendiges Alltagsgerät

Die zweite ODM-Runde, diesmal in Dresden. 05. November 2011. Die Autobahn hatte uns wieder. Lange Zeit mussten wir auf lange Reisen zu Auswärtsspielen "verzichten". Nun war es wieder soweit, die Autobahn hatte uns wieder. Ein Bus voller aufgeregter Kleinstschüler, Kinder deren zweites Spiel anstand, Kinder, die durch das Trainergespann gut vorbereitet waren, tuckelte der Elbmetropole entgegen. Dort wurden wir in der wirklich schönen Eishalle empfangen. Schnell war die Abfolge der Spiele festgelegt, schnell wurde sich warm gemacht und lang wurde die Zeit des Wartens auf den ersten Bulli. Der OSC würde unser erster Gegner sein. Dem folgten die sieggewohnten Eisbärchen und die Krönung waren die Löwen aus Dresden. So war es auch schon am Spieltag vorher gewesen, so sollte es auch diesmal sein. Der OSC war ersatzgeschwächt, vier Spieler krank - Grippe. Das merkte man dem Team aber nicht an. Czici hatte unsere Spielreihen vertauscht und den jungen Spielern den Vortritt beim Stürmen gelassen und damit mehr Verantwortung aufgebürdet. Die Erfahreneren sollten hinten klären. Ein gutes Konzept. "Die wilden Kerle" stürmten, was das Zeug hielt, die "alten Hasen" hielten das Tor frei. Es war ein gutes und ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für uns. Feststellen muss man, dass sich der OSC deutlich verbessert hat und zu einen durchaus gefährlichem Gegner mutiert. Da wird uns im Laufe der Saison noch einiges erwarten? 7:2 lautete das Endergebniss. Der erste Punktgewinn des Tages. Hurra! Es folgten die Eisbären, die souverän begannen, souverän spielten und souverän gewannen. 13:0 für die Hohenschönhausener hieß es nach zwei Halbzeiten.  Das war ein Schlag ins Kontor, wenn auch nicht überraschend. Hier müssen wir noch hart an der eisbärenspezifischen Vorbereitungspsychologie arbeiten? Als Abschluss folgte Dresden. Die Mannschaft, die in der "Schlacht der schweren Beine" zwei Wochen vorher, einen 7:4 Sieg, dank der besseren Kondition, eingefahren hatte. Diesmal galten andere Regeln, jetzt dauerte eine Halbzeit nur 15 Minuten. Unsere Chancen waren ausgeglichen, die Revanche konnte beginnen. Und sie begann - mit einem Rückstand. Wer jetzt betretende Gesichter und Köpfe im Sand erwartet hatte, wurde herb enttäuscht. Wie beim chinesischem Ping-Pong, rutschten, flogen oder hüpften die Puks wechselseitig ins Tor. Dresden ging Führung, FASS glich aus. Dresden führte wieder, FASS kam erneut heran.  Die Kinder hatten keinerlei Mitleid mit der älteren Zuschauergeneration, die Schnappatmung hatte und einem Kollaps nahestand. Spannung war in dem Fall kein alles beschreibender Ausdruck. In den Eishockeyhimmel hat uns dann, die Reihe von Luca Alena Czicikowski und Lukas Budde gehoben. Satte 20 Sekunden vor Schluss gelang Luca Alena, nach Lukas` Vorlage, nach so vielen vergeblichen Angriffen ohne Erfolg, endlich die Krönung. 5:4 Endstand. Hurra, hurra! Ein FASSzinierendes Spiel.  Wie heißt es doch so schön in der alles beherrschenden Werbung? Wer das einmal gesehen hat, hat Lust auf mehr. Und so ist es. Wir können den 20. November gar nicht erwarten...  Text: Wodo, Foto: Sabine Reid

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