» ZWEI SIEGE im Thüringer Wald

12.11.2011 Sonneberg Nachdem die Mannschaft auf unterschiedlichsten Wegen in das schöne Sonneberg gekommen war, trafen sich alle um 9:00 Uhr zum Trockentraining in der wirklich eiskalten Eishalle. (Mir war vorher nicht bewußt, daß es da wirklich noch Unterschiede geben kann - man lernt nicht aus).  Die Kinder überwanden ihre Müdigkeit und standen pünktlich um 10:00 Uhr top-fit auf dem Eis, um im ersten Spiel gegen den Gastgeber Sonneberg zu spielen.  In den ersten 10 Minuten gab es einen schnellen Schlagabtausch mit super Leistungen beider Torwarte und guten Chancen auf beiden Seiten. Man konnte die hohe Motivation beider Teams förmlich in der Luft spüren. Dann endlich das erste Tor für F.A.S.S. durch David, der dann kurze Zeit später mit einem wunderschönen ?Hochschuß? auf 2:0 erhöhte. Die zweite Halbzeit fing so an, wie die erste aufgehört hatte, mit einem Angriffssturm auf das gegnerische Tor, so daß es schon bald 8:0 stand. Auch unsere anderen Angriffsspieler die Gastspieler Etienne und Leon erzielten Tore und auch Jimmy nutzte die Gelegenheit den Puck hinter die Linie zu bringen.  Unser Torwart Rayon zeigte mit einigen guten Szenen, daß er ein guter Rückhalt für die Mannschaft sein kann.  Die Mannschaft von Sonneberg kämpfte aber beherzt weiter und erzielte so auch noch zwei Tore zum 12:2 Endstand. 

Eine überglückliche Mannschaft freute sich nun auf  das zweite Spiel gegen Ilmenau. 

Das Eis war in diesem zweiten Spiel etwas schlechter und die Gegner größer und so mußten alle drei F.A.S.S. Reihen wieder mit höchster Konzentration antreten. Auch dieses Spiel begann mit einem offenen Schlagabtausch, wobei sich beide Seiten sehr kämpferisch gaben und keinen Puck als verloren ansahen. Es entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel bis Jimmy schließlich in der 12. Minute das Team endlich mit 1:0 in Führung brachte. Die Ilmenauer gaben nicht auf und stürmten von nun an auf unser Tor los, so daß unsere Verteidigung immer wieder auf das Äußerste gefordert wurde. Unser Torwart Vincent verhinderte mit einigen tollen Szenen den Ausgleich und über einen Konterangriff gelingt F.A.S.S. das 2:0. Kurz vor der Pause verkürzt Ilmenau dann auf 2:1. Die zweite Halbzeit beginnt mit guten Angriffen von Ilmenau, die verdient auf 2:2 ausgleichen. Unsere Mannschaft spielt jetzt wirklich gut zusammen, die Verteidigung hält dem Ilmenauer Ansturm stand und die Angreifer erspielen sich gute Chancen. Diese Leistung wird schließlich mit einem Endstand von 4:2 belohnt.

Ein zweiter Sieg ist gelungen. Können wir jetzt auch noch Erfurt schlagen?

Nach einer etwas längeren Pause geht es wieder auf die frisch geglättete Eisfläche. Die technisch etwas besser aufspielenden Erfurter erzielen in der ersten Halbzeit ein schnelles 0:2, unsere Mannschaft gibt sich aber nicht geschlagen sondern erspielt sich kämpferisch die ein oder andere Chance heraus, so daß noch vor der Halbzeitpause der verdiente Anschlußtreffer erzielt wird. In der zweiten Halbzeit startet Erfurt wieder stark und erhöht auf 1:3.  Aber F.A.S.S. gibt sich nicht geschlagen erzielt den Anschlußtreffer und gleicht kurz darauf in Unterzahl sogar noch auf 3:3 aus. Leider machen sich jetzt einige konditionelle Schwächen bemerkbar und so schafft es Erfurt zum Schluß doch noch das Spiel mit 3:5 für sich zu entscheiden, wobei unsere mit hohem Einsatz spielende Verteidigung einen noch höheren Rückstand verhindert hat.

Alles in Allem ein toller, erfolgreicher Tag mit besonders fair gespielten Spielen.

Besonderer Dank gilt an dieser Stelle dem Trainer und der Mannschaftsbetreuung, die die Mannschaft wirklich zu einer tollen Leistung geführt haben - weiter so. Auch den mitangereisten Eltern möchte ich danken, man konnte merken, wie diese Unterstützung den Kindern gut getan und sie noch weiter motiviert hat. Für mich war es ein Tag, so wie ich mir Sport als Zuschauer vorstelle - spannend und unterhaltsam, ich habe drei tolle Spiele gesehen und wieder etwas mehr über Eishockey gelernt. Danke an das tolle F.A.S.S. Team, ich freue mich schon auf den nächsten Spieltag.

Text und Fotos: Katrin Kühler

Zurück