» Adventshockey mit Arbeitssieg

"Kantersiege kann ja jeder", so sagen sich offenbar die Akademiker in dieser Saison und lassen den geneigten Fans im Stadion auch am 4.Advent die freie Wahl zwischen Magengeschwür und Herzinfarkt angesichts des wieder einmal auf den Punkt knappen Ergebnisses von 6:5 (1:1, 2:2, 3:2) für die heute noch immer um eine Reihe U20-Nationalspieler dezimierten Berliner.

 

Statt gemütlichem Weihnachtssingens legten die Gäste aus Chemnitz aber zunächst ihre schnelle Schallplatte auf und setzten die Akademiker zunächst unter Druck, die bei nur einem Spiel am Wochenende offensichtlich etwas länger brauchen ihre spielerische Linie zu finden. Derlei Sturmläufe enden ja oft nach etwa 10 Minuten Spielzeit und führen, ebenfalls nicht so selten, nicht zum erwarteten Ergebnis, sondern zum 1:0 für die Akademiker.

Grund zur Freude bestand aber nicht lange, denn im Gegenzug fiel schon der Ausgleich zum 1:1 mit einem Schuss gegen die Schoner von Cüpper, der einfach noch so reinkullerte in einem ansonsten weihnachtlich Strafen freien ersten Drittel.

Die Wild Boys hatten zu Beginn des zweiten Abschnitts den Vorteil förmlich auf der Kelle, aber die Ausführung des errungenen Penaltys fiel am Ende in die Kategorie der Weihnachtsgeschenke, die man eigentlich ungerne austeilt.

Trotzdem gehen die Gäste in Führung. Es folgt der Ausgleich der Akademiker und die Berliner Führung. Am Ende steht es dann doch 3:3 beim zweiten Kabinengang.

Auch der Schlussabschnitt sieht nun kein wesentlich anderes Spiel mehr, der einzige Unterschied besteht darin, dass der letzte Ausgleich zu Gunsten eines 3-Punkte-Sieges für die Akademiker nicht mehr fällt und die am Abend vorher von den Charlottenburgern gelichteten Reihen der Wild Boys ohne jegliche Beute die Heimreise antreten mussten.

Fazit: Mit Sicherheit nicht das tollste Spiel der Liga, aber ein wichtiger Punktsieg der Akademiker um in Tuchfühlung mit der Tabellenspitze zu bleiben.

Dazu gehört aber natürlich auch der Plan, im letzten Spiel des Jahres gegen die Lokalrivalen aus Charlottenburg nicht nur das FASS voll zu machen, sondern auch das Punktekonto, um in voller Teamstärke Revanche für das letzte, knapp verlorene Derby zu nehmen.

Macht das FASS voll und ermöglicht beiden Teams einen würdigen Rahmen für ein tolles Derby am Rande des Jahreswechsels!

Bis dann... im Stadion!

Peter Wendel

von Fass Berlin

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