» 1.470-mal Danke!

"Toooooooor!" klingt einfach viel schöner, wenn es aus tausend Kehlen kommt... Das FASS war zwar nicht ganz voll, mit der kompletten akademischen Nachwuchsabteilung rund 1.700 Zuschauer aber immerhin endlich mal eine würdige Kulisse für das Berliner Nachwuchs-Gipfeltreffen und ein gelungener Jahresabschluss für die Akademiker, die mit dem 4:1 (2:0, 2:0, 0:1) die Lücke zu Platz 5 wieder vergrößern und mit einem schönen 3. Platz ins neue Jahr rutschen. Rund macht den Jahreswechsel dann noch die Tatsache, das Vincent Schlenker, der heute für die DEL-Mannschaft der Eisbären in Krefeld auflief, seinen ersten Treffer in der DEL erzielen konnte und somit die Kooperation beider Vereine deutlich sichtbare Früchte trägt. Die deutliche Mehrheit des Publikums also rundum zufrieden, der Ausblick auf den Rest der Saison für F.A.S.S. eher rosig und für die derzeitigen Laternenschwenker aus Charlottenburg weiterhin die Frage, wie man denn im neuen Jahr dem Tabellenkeller entkommen möchte. Beide Teams zu Spielbeginn offenbar ein wenig beeindruckt von der Kulisse, aber durchaus konzentriert. Beide waren bemüht den berühmten ersten Fehler zu vermeiden, der dem Gegner einen Vorteil schenken könnte. Salomonisch auch jeweils drei Strafen für beide Teams. Doch mit dem Auslaufen der 2. Strafzeit fällt das 1:0 für die Akademiker, just in dem Moment als der Stadionsprecher verkündete: "Preussen wieder komplett!".
Wütend versuchten die Gäste den Ausgleich sofort herbeizuzwingen und liefen damit in einen schönen Konter, den Czajka nach Vorlage von Haase und Hecker zum 2:0 für die Gastgeber vollstreckte. Nichts Neues dann im Mittelabschnitt: Mehr Strafen auf Seiten der Gäste führen zu größeren Spielanteilen der Akademiker und bemerkenswerterweise treffen diese auch nicht in Überzahl, sondern aus dem laufenden, konzentrierten Spiel heraus. Der ECC oft zu harmlos, kam durch die frühen Störversuche der Akademiker kaum in einen wirklichen Spielfluss. Das letzte Drittel sieht den Ehrentreffer der Preussen, das einzige Überzahl-Tor des Tages und eine Schlägerei zwischen Preussens MacPhee und Jan-Hendrik Seelisch, welche beide vorzeitig unter die Dusche brachte, aber nichts mehr am Verlauf des Spieles ändern konnte. Die Ehrenrunde nach dem Spielende hatten sich die Akademiker verdient, denn über weite Teile beherrschten sie das Spiel gegen die mit wachsendem Rückstand immer frustrierter auftretenden Gäste und die 1470 Zuschauer hatten einen kurzweiligen Eishockeyabend an dem es höchstens vielleicht die langen Schlangen am Bierstand zu kritisieren gab... Stimmen zum Spiel: FASS-Verteidiger Marcel Thomé zum Spiel: "Der Sieg geht voll in Ordnung. Es war wie erwartet ein sehr hartes Spiel. Wir haben aber klar dominiert. So ein Sieg vor solch ein großes Publikum hat einfach Spaß gemacht! Danke an alle Eishockeyfans, die zum Spiel gekommen sind." FASS-Coach Chris Lee: ?3 punkte sind immer schön, es war eine tolle Mannschaftsleistung. Ich möchte mich bei allen Berlinern Zuschauern die da waren, egal von welchem Verein, bedanken. Vielen Dank!! Ihr habt eine super geile Stimmung für beide Mannschaften gemacht, vielen Dank von mir und den Jungs!!!!

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