» Akademiker wollen zurück in die Erfolgsspur

Nach der enttäuschend geringen Punktausbeute vom vergangenen Wochenende haben die Akademiker an diesem die Gelegenheit, sich zu rehabilitieren. Mit Schönheide und Chemnitz trifft man allerdings auf zwei Gegner, die zwar tabellen- und punktetechnisch unter FASS liegen, sich in der Vergangenheit aber immer als unbequeme Gegner mit knappen Ergebnissen erwiesen haben. Zunächst empfangen die Akademiker Freitagabend wie gewohnt um 19:30 Uhr den EHV Schönheide 09. Der Tabellensiebte hat bis dato mit 23 Spielen und 23 Punkten durchschnittlich einen Punkt pro Spiel ergattert? Einen davon bei der 4:5 n.V.-Niederlage Ende Oktober im Erika-Hess-Stadion. Beim Hinspiel in Schönheide gab es zuvor das selbe Ergebnis zugunsten der Weddinger, aber diesmal nach regulärer Spielzeit. Im Gegensatz zu FASS ist es das einzige Spiel für die Schönheider an diesem Wochenende, sie können sich also voll und ganz darauf konzentrieren, ihre mittlerweile fünf Spiele andauernde Niederlagenserie zu beenden. 5 Spiele ohne Sieg, aber nicht ohne Punkte. Je einen holten die Wölfe in ihren letzten beiden Spielen gegen den ECC Preussen (4:5 n.P.) und gegen Jonsdorf (5:6 n.V.), wobei letztere Heimniederlage wohl besonders frustrierend sein dürfte, verspielte man doch dabei eine vermeintlich sichere 4:0 Führung. Seit Mitte Dezember haben die Wölfe dabei mit einer ungelösten Trainerfrage zu kämpfen, verabschiedeten Jaroslav Stastny aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus seinem Vertrag. Ein hauptamtlicher Trainer soll erst nächste Saison verpflichtet werden, die Saison wird übergangsweise Nachwuchscoach Holger Lenk zu Ende bringen. Der muss Freitag gleich auf  vier Stammspieler verzichten: Verletzungsbedingt fallen weiterhin Goalie Norbert Pascha und Stürmer Danny Reimann aus, zusätzlich werden Björn Schenkel (Spieldauersperre) und Marcus Löffler (Grippe) in der Abwehr fehlen. Aber auch FASS -Coach Chris Lee hat dieses Wochenende wieder einmal mit einigen Personalproblemen zu kämpfen. Nachdem schon vergangenes Wochenende die Besetzung bei weitem nicht so vollständig war wie angekündigt, steht diesmal von Vorneherein hinter einigen Spielern ein Fragezeichen. Keeper Krüger kann in den kommenden zwei Wochen aus beruflichen Gründen nicht mittrainieren und wird deshalb wohl nur im Notfall zum Einsatz kommen. Faber muss auf ärztliches Anraten noch eine weitere Woche das Training mit der Mannschaft verschieben, auch Hecker (Bluterguss im Oberschenkel), Czajka und Schwarzbach (beide krank) konnten Mitte der Woche noch nicht am Training teilnehmen. Dafür haben einige DNLer mittrainiert, die gegebenenfalls am Wochenende eingesetzt werden. Ob Supis, Haase und Schlenker für FASS auflaufen können, hängt wieder einmal von der Personalsituation in der DEL ab, die Prognose ist aber auch aufgrund zweier Auswärtsspiele der Eisbären eher ungünstig. Definitiv nicht mit von der Partie wird Anders Johnsson sein, der sich momentan in Minnesota/USA aufhält   wo er für sein Heimatland Schweden an der Red Bull Crashed Ice WM 2012 teilnimmt. FASS wünscht ihm dabei viel Erfolg, vor allem aber unfallfreie Abfahrten! Abfahrt heißt es dann auch für die wie auch immer geartete Mannschaft von Lee am Samstagvormittag: Es geht in die Küchwaldhalle nach Chemnitz. Während für die Akademiker nur knapp 22 Stunden zwischen den beiden Spielen liegen, kann unser  Tabellennachbar ausgeruht in die Partie gehen, die Wild Boys haben tags zuvor spielfrei. Ebenso wie bei Schönheide haben auch die Tabellenfünften Trainersorgen, denn zum Jahresende mussten sie sich von Trainer Mannix Wolf verabschieden, der seit Januar als Projektmanager beim Neubau eines Eisstadions in Leipzig agiert. Als Interimslösung wird auch hier ein Nachwuchscoach bis zum Saisonende fungieren. Der 22-jährige Torsten Hofmann  hatte dabei an seinen ersten beiden Spieltagen noch wenig Glück. Ähnlich wie für FASS und Schönheide war auch für die Wild Boys das vergangene Wochenende wenig erfolgreich, wobei die Chemnitzer dabei gänzlich ohne Punkte blieben: Mehr als deutlich verlor man mit 9:2 beim Spitzenreiter Halle, unglücklich 1:3 vor eigenem Publikum gegen Leipzig. Alle vorherigen Begegnungen von FASS und Chemnitz folgten bis dato demselben Schema: Die jeweilige Heimmannschaft gewann nach einer spannenden Partie mit nur einem Tor Unterschied. Es ist die letzte Gelegenheit, dieses zu brechen, ist es doch bereits das vierte und damit letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams...

von Fass Berlin

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