» Auswärtssiege sind schön ? von 1:4 zum 6:5 Sieg in Chemnitz

Nur 24 Stunden nach dem glatten 7:0 Heimsieg gegen die Schönheider Wölfe mussten die Akademiker die weite Reise nach Chemnitz antreten. Wie schon am Vortag musste Trainer Chris Lee auf die an die Eisbären abgestellten Henry Haase, Vincent Schlenker, Roman Veber und Thomas Supis sowie auf die verletzten Maximilian Faber und Jan-Hendrik Seelisch verzichten. Dank der DNL-Spielpause konnte aber wieder auf einen kompletten Block der Youngster zurückgegriffen werden. Die Akademiker erarbeiteten sich schnell die ersten Chancen und Rick Giermann erzielte nach schöner Vorarbeit von Fabio Patrzek das 1:0 für F.A.S.S. Danach kamen die Wild-Boys besser ins Spiel und Karl Neubert erzielte den glücklichen Ausgleichstreffer. Und die Chemnitzer legten nach: Michal Vymazal  erhöhte auf 2:1 und von Marcel Thomés Schlittschuh  sprang die Scheibe unglücklich zum 3:1 für die Wild Boys ins Tor. Oldi Esa Hofverberg erhöhte kurz vor der Pause sogar noch auf 4:1. Wer wie viele der Chemnitzer Fans dachte, dass der Drops schon gelutscht ist, befand sich aber beim falschen Spiel. Die Akademiker kamen aus der Pause zurück, und Patrick Czajka erzielte den 4:2 Anschlusstreffer bereits 19 Sekunden nach Wiederanpfiff. Da hatten noch nicht alle Fans wieder Platz in der Küchwaldhalle genommen. Und der Ansturm auf das Chemnitzer Gehäuse ging sofort weiter. Benjamin Hecker, Sven Ziegler und Christian Gries drehten in knapp 6 Minuten das Ergebnis von 1:4 auf 5:4 für die Berliner. Vier Schuss, vier Treffer. Patrick Czajka setzte dann mit seinem zweiten Treffer 6:4 für die Akademiker nach. Danach kamen auch die Chemnitzer wieder zu Torchancen, aber Goalie Marvin Cüpper war stets auf dem Posten. Im letzten Drittel versuchten die Wild Boys das Spiel noch zu drehen, und brachten nun mehr Härte ins Spiel. Durch sehr fragwürdige Entscheidungen des bis dahin gut leitenden Hautschiedsrichter Daniel Hedwig wurde es oftmals hektisch auf dem Eis. Die Chemnitzer warfen alles nach vorne, aber bei F.A.S.S.-Goalie Marvin Cüpper war steht?s Feierabend. Kurz vor Schluss nahmen die Chemnitzer ihren Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. In diese Druckphase konnte Esa Hovferberg den 6:5 Anschlusstreffer erzielen. Trotz einer sehr fragwürdigen Strafzeit gegen Thomas Leibrandt brannte aber nichts mehr an und die Akademiker siegten nach einem 1:4 Rückstand dann noch mit 6:5: Eine Riesenleistung des Teams. Kommentar von Chris Lee zum Spiel:
"Das waren zwei verschiedene Spiele heute. Das erste Drittel war nicht gut, aber wir waren nicht bereit, den Preis zu bezahlen und arbeiteten uns wieder vor. Hut ab! - Die Mannschaft hat Charakter gezeigt und wieder ins Spiel zurück gefunden. Ich bin stolz auf die Mannschaft und ihre Charakterstärke. Am Ende haben wir verdient gewonnen." Pressekonferenz zum Oberligapiel Wild Boys Chemnitz vs. F.A.S.S. Berlin vom 14.01.2012
Wild Boys Chemnitz - F.A.S.S. e.V. Berlin 5-6 (4-1 0-5 1-0) Tore
0:1 06:22 Giermann, Rick (Patrzek, Fabio; Koslowski, John)
1:1 09:08 Neubert, Karl (Schümann, Felix; Vymazal, Michal)
2:1 11:42 Vymazal, Michal (Dvorak, Ales; Pohling, Jorg) 4-5
3:1 17:26 Schümann, Felix (Vymazal, Michal; Neubert, Karl)
4:1 18:07 Hofverberg, Esbjörn (Geier, Kevin; Pohling, Jorg) 4:2 20:19 Czajka, Patrick (Hecker, Benjamin)
4:3 23:12 Hecker, Benjamin (Gries, Christian; Gerstung, Jonas)
4:4 24:42 Ziegler, Sven (Ludwig, Justin; Leibrandt, Thomas)
4:5 25:46 Gries, Christian (Czajka, Patrick; Hecker, Benjamin) 5-4
4:6 30:53 Czajka, Patrick (Gries, Christian; Hecker, Benjamin) 5:6 59:05 Hofverberg, Esbjörn (Haiduk, Eric; Geier, Kevin) 6 PIM
Chemnitz: 16 - »FASS« Berlin: 18 + 10(Leibrand, Reklamieren) Zuschauer 303

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