» Akademiker ohne Glück in Leipzig - den Lassokampf verloren

Es war das erwartet spannende Auswärtsspiel für die Akademiker. Die Berliner mussten sich den Icefighter Leipzig mit 2:5 (1:2, 2:1, 1:3) geschlagen geben.

Beide Teams begannen sehr offensiv und Patrick Czajka konnte in der 4. Min für die Berliner Führung zum 1:0 einnetzen. Die Leipziger kamen ihrerseits aber auch zu brandgefährlichen Torchancen. In der 9. Min konnte der Leipziger Petr Hrach F.A.S.S. Goalie Christian Krüger mit einem verdeckten Schlagschuss zum Ausgleich überwinden. Mehr Tore fielen im ersten Drittel nicht, da sich beide Torhüter mit glänzenden Paraden hochpuschten und alle Torchancen zunichte machten.

Im zweiten Spielabschnitt setzten die Leipziger auf mehr Härte und wurden dafür auch vom Schiedsrichter belohnt. Steve Themm im Leipziger Gehäuse rettete mehrfach das schmeichelhafte Unentschieden für die Icefighters. Und so kam es wie es immer kommt, wenn man vorne nicht trifft. Oliver Kämmerer brachte die Icefighter in der 35. Min in Führung. In der gleichen Minute die Akademiker erneut im Powerplay. [für mich fehlt ein ?waren?) Petr Hrach schnappt sich ein Abpraller von Goalie Steve Themm und passt zu dem startenden Lars Müller, der der F.A.S.S. Verteidigung enteilt und Christian Krüger zum 3:1 für die Leipziger überwindet.

Im letzten Spielabschnitt versuchte das Team von Chris Lee noch mal alles nach vorn zu werfen, aber in der 45. Min war der Berliner Keeper erneut geschlagen. Nach Zuspiel von Petr Hrach und Billy Themm konnte Tomas Vrba die Icefighters erneut in Unterzahl mit 4:1 in Führung bringen. Es folgten Jubelszenen auf den Rängen und auch eine Stoffkuh flog aus dem Leipziger Fanblock aufs Eis. Die größte Peinlichkeit zeigte dann ein Mann im gestreiften Trikot. In bester Cowboymanier schwang er rhythmisch ein Luftlasso und fing unter dem Zuschauerjubel die Kuh ein. ?Eine größere Unsportlichkeit habe ich auf dem Eis noch nie gesehen. Wir sind hier nicht beim Hobbyhockey auf dem Weiher? kommentierte F.A.S.S. Pressesprecher Gerald Hagen diese Aktion. Danach verloren die Akademiker für Minuten ihre Linie und konnten erst im Schlussspurt mit einem Überzahltreffer durch Henry Haase den verdienten 4:2 Anschlusstreffer erzielen. Die Icefighter zeigten sich aber unbeeindruckt und Artur Gross setzte dann in der 53. Min den 5:2 Schlusspunkt in dieser Partie.

Heute hat wieder einmal das Torglück gefehlt. Wir hatten gute Chancen, nur leider nicht getroffen. Hinten wurden wenige Fehler gemacht, doch die wurden leider gnadenlos von Leipzig ausgenutzt. Trotz allem hat die Mannschaft bis zum Schluss gekämpft. Respekt.

Tore:
0:1 03:43 Czajka, Patrick (Ziegler, Sven)
1:1 08:13 Hrach, Petr (Vrba, Tomas; Kämmerer, Oliver)

2:1 34:00 Kämmerer, Oliver (Gross, Arthur; Kasperczyk, Jedrzej)
3:1 34:51 Müller, Lars (Hrach, Petr; Ullmann, Florian) 4-5

4:1 44:49 Vrba, Tomas (Hrach, Petr; Themm, Billy) 4-5
4:2 51:11 Haase, Henry (Czajka, Patrick; Hecker, Benjamin) 5-4
5:2 52:57 Gross, Arthur (Ullmann, Florian; Müller, Lars) 6
Strafen: Icefighters: 12 - »FASS« Berlin: 2
Zuschauer: 680

von Fass Berlin

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