» 4. Sieg im 4.Spiel ? Akademiker gewinnen 4:2 in Erfurt

Rund 1000 Zuschauer sahen ein hervorragendes und dramatisches Oberligaspiel, in dem sich bestätigte, dass sich die Black Dragons in dieser Saison zum Lieblingsgegner der Berliner entwickelten. 11 von 12 möglichen Punkten gingen in den 4 Duellen an die Akademiker.

Allerdings waren die Voraussetzungen vor dem Spiel alles andere als gut. Neben Supis und Schlenker, die für das Dienstag - DEL - Spiel der Eisbären geschont wurden, fiel auch noch Jonas Schlenker mit einer Handverletzung aus dem Halle Spiel aus. Nach der Erwärmung musste dann auch noch Jan ? Hendrick Seelisch aufgrund einer am Samstag im Training erlittenen Fußverletzung passen. So blieben Trainer Chris Lee nur noch 13 Feldspieler.

Und auch der Start ins Spiel war nicht gerade erfolgsverheißend. Erfurt zeigte von Anfang an, dass sie mit einem Sieg eine Vorentscheidung im Kampf um Platz 2 herbeiführen wollten. Schon in der 2. Minute die erste Strafzeit gegen die Akademiker und Erfurt nutzte diese nach nur 40 Sekunden zum 1:0. Aber nur 60 Sekunden später nutzten die Berliner einen Wechselfehler der Thüringer. Torwart Christian Krüger passte auf den an der gegnerischen ?Blauen? lauernden Patrick Czajka und der überraschte Erfurts Torwart Kai Fischer mit einem satten Flachschuss. Doch keine 60 Sekunden später gingen die Thüringer mit dem besten Angriffzug des Spiels erneut in Führung. Die Thüringer machten weiter Druck, auch weil die Berliner immer wieder in Unterzahl agieren mussten.

Nachdem die Black Dragons zwei Mal eine doppelte Überzahl nicht zum Ausbau ihrer Führung nutzen konnten, begann das Spiel zu kippen. Die Akademiker erhöhten den Druck, kamen durch Justin Ludwig und Patrick Czajka zu Großchancen und Benjamin Hecker setzte mit seinem Pfostenschuss kurz vor Drittelende auch akustisch für ein Ausrufungszeichen.

Im letzten Drittel blieben die Berliner weitgehend der Strafbank fern, Erfurt versuchte den knappen Vorsprung zu verteidigen. Nach dem Ausgleich durch Jonas Gerstung in der 45: Minute wurden die Black Dragons wieder agiler und liefen prompt in einen Konter der Berliner. Christopher Scholz drosch den Puck in die obere linke Ecke.

Am Ende wurde es noch einmal hektisch. Nach einer Auszeit nahmen die Erfurter schon 90 Sekunden vor Spielende ihren Torwart für einen 6. Feldspieler vom Eis. Zusätzlich bekam Henri Haase eine Minute vor dem Ende eine 2 Minutenstrafe. Aber nur 6 Sekunden später erkämpfte sich Jonas Gerstung am eigenen Tor die Scheibe und schlenzte sie vorbei an ?Freund und Feind? zum Entsetzen der Erfurter Zuschauer ins leere Tor.

Am Dienstag geht es zum Nachholspiel nach Niesky. Hier gilt es die guten Leistungen vom Wochenende fortzusetzen, um nicht mit leeren Händen zurück zu kommen und um den Abstand auf Leipzig zu verkürzen.

von Fass Berlin

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