» Pokalrunde und Lokalderby, aber die Teams aus zwei verschiedenen Teamklassen

Die Akademiker also ohne wenn und aber in der Favoritenrolle, der sie auch vollends gerecht wurden. In einem bis auf kleine Strafen völlig fairen Spiel ließen sich die Akademiker, ohne Verstärkung vom Kooperationspartner, aber mit 1b-Spielern und Lucien Aicher, die Butter auch nicht vom Brot klauen: Konzentriert, aber ohne den Erfolg mit der Brechstange zu erzwingen, zogen Sie ihr Spiel auf und wurden immer wieder mit schönen Treffern belohnt. Der "Club" bemüht, wohl auch nicht in Bestbesetzung aber letztlich chancenlos gegen die konzentrierten Akademiker.

Die neue Eishalle ist nett, für größere Fangruppen eher ungeeignet und momentan noch voll vom Geruch niegelnagelgneuer Gummimatten , leidet aber offenbar auch noch an "Kinderkrankheiten", denn die Eisqualität war eher Langnese anstatt Oberliga. Die 160 nicht immer ganz fachkundigen Fans (einige sahen überall Eisbären) hatten zumindest ihren Spaß und die Akademiker setzen ihren Weg auf der "Mission Finale" zielstrebig fort und mehr war von dem heutigen Abend auch wirklich nicht zu erwarten. Bevor es zum Rückspiel im Erika-Heß-Eisstadion kommt (18.3., 14 Uhr) müssen die Jungs von F.A.S.S. Berlin noch auswärts die Tornados bezwingen, dem nächsten Schritt zum Finale.

Peter Wendel

von Fass Berlin

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