» Von Unglückstagen, Glashäusern und kurzen Zwischenrunden (aktualisiert)

Freitag, der 13. bringt Unglück? Rein statistisch gesehen ein Tag wie jeder andere. Aber wer daran glaubt, hat in diesem Jahr, abgesehen von morgigen Tag, auch noch im März und November die Möglichkeit dazu. Wir glauben nicht daran, gehen sogar eher davon aus, dass der Tag Glück bringt. Und das wird auch erforderlich sein, denn vor den Junioren steht das erste von zwei schweren Spielen an diesem Wochenende. In Hamburg bei den Crocodiles ist um 20.00 Uhr Spielbeginn. Für das Team um Trainer Alexander Paulick und Mannschaftsleiter Thomas Reinhardt war es unter der Woche nicht einfach, denn viele der Spieler haben erst nach 15.00 Uhr Schul- oder Arbeitsende. Letztendlich konnte alles organisiert werden und fast alle sind auch mit dabei. Fast alle? Ja, denn Marcel Heinze muss seine Sperre, resultierend aus seiner dritten Disziplinarstrafe, absitzen. Und da die Mannschaft sowieso nur noch ?Spitzenspiele? hat, gilt wie üblich: Ausrutschen verboten! Der Sonnabend geht für die Schüler früh los, da sie nach Erfurt müssen. Um 13.00 Uhr ist dort Spielbeginn und es ist das erste von vier Spielen gegen die Erfurter in dieser Saison. In der Tabelle stehen die Erfurter mit 16 Punkten direkt vor unseren Schülern, haben aber neben den Erfolgen gegen Leipzig/Halle mit einer Penaltyniederlage gegen den ECC und zwei Siegen bei den Eisbären Juniors aufhorchen lassen. Ob da was geht? Am Abend sind dann die Wölfe in Berlin. Unsere Regio spielt um 19.00 Uhr im Erika-Hess-Eisstadion gegen das Team von Spielertrainer Daniel Jun. Bei den Wölfen läuft mit Sicherheit auch nicht alles wunschgemäß, wenn man den bisherigen Saisonverlauf betrachtet. Insgesamt sieben Niederlagen (eine n. P.) in 18 Spielen, dann noch das ?Skandalspiel? gegen Niesky, der Streit mit einer Anwohnerin um die Spiel- und Trainingszeiten in eigener Halle ? nicht gerade glücklich, wenn man in Richtung Oberliga blickt. Wenn dazu noch Jonsdorf und Niesky nicht schon drei bzw. zwei Spiele vor wären, müsste die Schönheider Fangemeinde sogar noch um die Play off bangen. Aber wer im Glashaus sitzt ... bei uns läuft es ja auch alles andere als rund. 4:5 lautet übrigens das Ergebnis des letzten Heimspiels gegen Schönheide. 2:1 führte die Mannschaft, lag dann 2:5 zurück und kam noch mal ran. Auch eine von diesen Niederlagen, die nach Meinung vieler nicht sein musste. Trainer Seppo Alander hat für das Spiel bis auf Clemens Heringer, dessen Verletzung sich doch länger als erwartet hinzieht, und Marcel Vegelahn, der verreist ist, alle Mann zur Verfügung. Die Backup-Position wird von Fabian Theil bekleidet. Sonntag wird es dann zwiespältig, denn die Landesliga und die Junioren spielen zeitgleich um 13.30 Uhr. Für das Team von Andreas Schreiber dürfte der Auftakt in die Zwischenrunde im Erika-Hess-Eisstadion von der Kategorie ?Lösbare Aufgabe? sein, geht es doch gegen den ESCB 07, die man bereits in der Vorrunde mit 12:7 und 13:4 in die Schranken wies. Es sei denn, dass das Team es für die Zuschauer wie gegen die BSG Eternit spannend gestalten möchte. Aber so was kann auch nach hinten losgehen und das wäre bei den drei Spielen, die in der Zwischenrunde stattfinden, fatal, könnte man doch vielleicht die Tabellenführung erreichen, was dann wiederum für das Play off-Halbfinale den ESCB bedeuten würde. Junioren Teil 2, wie schon bereits geschrieben um 13.30 Uhr, findet dann im Eisstadion Neukölln statt. Das zweite Derby gegen den OSC steht an. Eigentlich einfach, denn die Neuköllner sind abgeschlagen Letzter in der Liga. Die Vergangenheit hat aber bewiesen, dass gerade Derbys dieses Jahrgangs ihren besonderen Reiz haben, um es vorsichtig auszudrücken. 12:5 hieß es im ersten Spiel, aber viele hatten das Spiel nach knapp 14 Minuten schon abgeschrieben. Da stand es nämlich 0:3 für die Gäste aus Neukölln. Es ging zwar gut aus, aber naja. Aber wenn man alles will, muss man auch alles geben.

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