» Akademiker bezwangen die Jonsdorfer Falken

1:4
EHC Jonsdorf FASS Berlin
Foto: Christian Ulbrich

 

Spielbericht von den Jonsdorfer Falken:

 

Heimspielstart missglückt

Zu Saisonbeginn hat das Falkenteam schon einige Ausfälle zu verzeichnen. Nach den Ausfällen von Felix Jäckel (Entzündung im Fußgelenk) und Fabian Weise (Knie) steht auch Pierre Kolleck aufgrund einer Schulter-OP für unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung. Wir wünschen allen Spielern eine schnelle, unkomplizierte Genesung und alles Gute.

Aber das dürfte nicht der Grund sein, warum der Saisonstart missglückte. Wie die am Sonntagabend zahlreich in den Falkenhorst gepilgerten Zuschauer mit ansehen konnten, läuft bei weitem noch nicht alles rund im Falkenteam. Und wo gegen relativ harmlose Preussen am Freitag in Berlin wenigstens noch ein Punkt erkämpft werden konnte, war gegen die starken „Fässer“ nichts zu holen. Die Berliner waren, das muss man leider neidlos anerkennen, an diesem Eishockeyabend in fast allen Belangen überlegen.

Die Falken von Beginn an zwar bemüht, aber auch in den Überzahlsituationen in der zweiten oder siebten Minute konnten sie nicht überzeugen, zu selten wurde der Abschluss gesucht. In der 11.min dann im Ansatz ein vielversprechender Konter, als Mario Hähnel allein auf den Berliner Schlussmann zulief, aber leider nicht zum Abschluss kam. In der 15.min nutzten die Gäste ihr erstes Powerplay und gingen durch einen Treffer von Ziegler mit 0:1 in Führung, da die Falken es einfach nicht schafften, die Scheibe aus der Gefahrenzone zu befördern. Frühzeitiges Stören durch die Gegner schon im Aufbau und zu viele Passungenauigkeiten ließen beim EHC keinen Spielfluss aufkommen.

Und sofort in der ersten Spielminute des zweiten Drittels taucht Patrick Czajka allein vor Dustin Strahlmeier auf und lässt ihm keine Chance – 0:2. Als dann in Minute 25 erst Mike Mieszkowski wegen Checks gegen die Bande und vier Sekunden später Pascal Kröber wegen Spielverzögerung in die Kühlbox mussten, hatten die Berliner viel Platz im Abwehrdrittel der Falken. Doch die Jonsdorfer Kufencracks verteidigten aufopferungsvoll und verhinderten erst einmal einen weiteren Gegentreffer. Dieser fiel gerade dann, als auch ein Berliner auf die Strafbank musste und es so drei gegen vier weiter ging. Zwar fand der Bully im Drittel der Gäste statt, aber die Berliner ermächtigten sich einmal mehr der Scheibe und konterten lehrbuchmäßig in Richtung Falkentor – 0:3. Die Falken versuchten, mit Einzelaktionen die Partie herumzureißen, aber so leicht ließen sich die Reihen von FASS Berlin nicht knacken. Leider fehlte den Jungs von Coach Rene Haack auch in der einen oder anderen Phase ein wenig das Scheibenglück. Symptomatisch dafür eine Situation in der 35.min, als auch der dritte bzw. vierte Nachschuss nicht im Kasten untergebracht werden konnte. Anders bei den Gästen, in der gleichen Minute trifft Gries zum 0:4! Bei der folgenden Auszeit ging es ein wenig laut zu an der Falkenbande. Und als hätten die Worte Wirkung getan, gelang dem EHC im Powerplay, welches sie mit Übersicht spielten, der erste, aber leider einzige Treffer des Abends zum 1:4.

Auch im letzten Spielabschnitt kein anderes Bild. Die Mannen um „C“ Christian Rösler zwar stets bemüht, aber so richtig in Bedrängnis bringen konnten sie die Berliner nicht mehr. Nur sehr selten gelang einmal ein kontrollierter Spielaufbau. Es wollte einfach nichts gelingen an diesem Abend. Und auch wenn es am Ende zeitweise nur noch wie ein Spiel auf ein Tor aussah, konnten die Falken weitere Gegentreffer noch verhindern.

So bleibt ein mageres Pünktchen am ersten Doppelwochenende auf der Habenseite und die Hoffnung, dass das Team diese beiden Spiele entsprechend aufarbeitet

Quelle: www.jonsdorferfalken.de

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