» Akademiker scheiterten an den Special-Teams und Björn Linda - 6:2 Niederlage in Neuwied - Sonntag sind die Indianer zu Gast

6:2
EHC Neuwied FASS Berlin
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Mit einer imposanten Stimmung brachten die rund 1300 Fans das Ice House bereits vor der Partie schon zum Kochen. Die Neuwieder Bären legten auch sofort los wie die Feuerwehr und man merkte den Akademikern die 8 ½ stündige Busanreise an. Neuwieds Artur Tegkaev nutzte sofort eine Unachtsamkeit in der Berliner Abwehr zur schnellen 1:0 Führung. Der Sturmlauf der Bären ging weiter, aber FASS-Goalie Philip Lücke konnte seinen Kasten bis zur 16.Min verteidigen. Dann schlug der Amerikaner Josh Myers mit der 2:0 Führung zu. Kurz vor der ersten Pausensirene war es erneut Josh Myers, der mit einem Knaller von der blauen Linie genau in den Winkel zur 3:0 Führung traf.

Die Akademiker kamen im zweiten Drittel deutlich besser ins Spiel. Fabio Patrzek (21.Min) konnte schnell auf 3:1 verkürzen. Die Beine wurden endlich frei, man stand defensiv besser und konnte auch in der Offensive mitspielen. Das Spiel war nun völlig offen und dafür, dass die Führung der Bären noch Bestand hatte, sorgte der starke Neuwieder Keeper Björn Linda mit einigen Paraden. Aber da war leider noch der US-Boy Josh Myers, der mit seinem dritten Treffer des Abends zum 4:1 (39. Min). quasi für die Vorentscheidung sorgte. Pech hatte zudem FASS-Wirbelwind Justin Ludwig, der sich bei einem Check an der Bande das Handgelenk brach und nun mindestens 6 Wochen ausfallen wird.

Im letzten Drittel gab es wieder für beide Teams einige gute Torchancen, – alle Reihen erarbeiteten sich Torchancen. Genutzt wurden aber nur noch drei davon: Neuwieds starker Josh Myers krönte sein starkes Spiel mit Treffer Nummer vier zum 5:1 (41. Min), der zweite US-Boy Brian Gibbons traf zudem zum 6:2-Endstand (52.Min). Zwischendurch hatte Fabio Patrzek mit seinem zweiten Treffer des Abends auf 2:5 verkürzt (42.Min).

„Neuwied hat verdient drei Punkte gewonnen“, sagte FASS-Trainer Panek. „Ich ärgere mich ein wenig über die vermeidbaren Fehler, die gute Spieler wie die aus Neuwied sofort ausnutzen. Wir haben unser Bestes gegeben, werden unsere Punkte aber gegen andere Teams holen müssen. Die Stimmung in Neuwied war toll wie immer – so kenne ich das auch noch von früher.“ EHC-Coach Streu freute sich vor allem über „das starke Unter- und Überzahlspiel meiner Mannschaft. „Das erste Drittel hat mir gut gefallen, das zweite ging aber eher an Berlin“, sagte Streu. Das heute Abend waren drei wichtige Punkte für uns.“

Am Sonntag (13.30 Uhr) ist dann der traditionsreiche EC Hannover zu Gast im Erika-Heß-Eisstadion – über 40 Jahre nach den ersten Begegnungen mit FASS in der Oberliga Nord. Die Indians haben sich zusammen mit ihren Lokalkonkurrenten Hannover Scorpions an der Tabellenspitze platziert. Die Hintermannschaft der Akademiker wird sich besonders auf Branislav Pohanka und Sebastian Lehmann einstellen müssen, die am ersten Wochenende mit zehn bzw. sieben Scorerpunkten aufhorchen ließen.

Eine stimmungsvolle Kulisse dürfte nicht zuletzt aufgrund der bekannt reisefreudigen Fans vom Pferdeturm garantiert sein. Der Eintritt für diesen sportlichen Leckerbissen beträgt auf allen Plätzen 10 Euro. Dauerkarten können noch zum Preis von 149 Euro (ermäßigt: 99 Euro) an der Tageskasse erworben werden. Bei Vorlage einer Eintrittskarte vom Wedemark-Spiel wird deren Preis auf die Dauerkarte angerechnet.

EHC Neuwied – FASS Berlin 6:2 (3:0, 1:1, 2:1)

Tore: 1:0  2. Min Tegkaev , (Köbele), 2:0 16. Min Myers (Rabbani), 3:0 20. Min Myers (Gibbons), 3:1 21. Min Patrzek (Czajka), 4:1 39. Min Myers (Ziolkowski), 5:1 41. Min Myers (Rabbani), 5:2 42. Min Patrzek (Merk, Leers), 6:2 52. Min Gibbons (Schug, Ziolkowski).

Strafen: Neuwied 6 – FASS Berlin 12

von Fass Berlin

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