» Akademiker scheiterten an Haloschan

4:3
Rostock Piranhas FASS Berlin

Akademiker scheiterten an Haloschan

Mit 4:3 (0:0,1:1,3:2) mussten sich die Akademiker nach einer großartigen Partie gegen die bis dahin ebenso punktlosen Rostocker geschlagen geben. Ein Ergebnis, das angesichts des Spielverlaufes jedoch für Enttäuschung sorgte.

 

Ohne den erkrankten und verletzten Christian Leers, Vincent Hessler, Lucas Topfstedt und den gesperrten Raphael Grünholz nahmen die Berliner schnell das Zepter in die Hand und lieferten sich mit den Ostseestädtern einen offenen Schlagabtausch. Beide Teams zeigten sehenswerte Aktionen. Tore waren aber leider Fehlanzeige. Auch im Zweiten Abschnitt das gleiche Bild. Beide Teams stürmten, die Goalies parierten. In der 28. Min trifft dann Klemens Kohlstrunk zum vielumjubelten 1:0 für die Hausherren. Nur 4 Minuten später glich Patrick Czajka die Führung aus. Mit dem für Rostock schmeichelhaften 1:1 ging es in die zweite Pause.

 

Mit dem Einwurf der Scheibe im Schlussabschnitt kam dann ein aggressives Rostocker Team aus der Kabine und setzte erstmal einen Doppelschlag zur 3:1 Führung aufs Eis. Die Führung verteidigten die Ostseestädter dann mit allem was sie hatten. In der 52. Min verkürzte Nico Ehmann mit seinem Powerplay-Treffer auf 3:2. Allerdings traf dann nach einem Puckverlust Tomas Kurka zum 4:2. Coach Oliver Miethke nahm dann Goalie Phillip Lücke zugunsten eines 6. Feldspielers früh vom Eis und Fabio Patrzek verkürzte knapp 3 Minuten vor dem Ende zum 4:3. Dann wurde es immer hektischer und kurz vor Ende der Partie war dann Rostocks Goalie Dustin Halloschan erneut geschlagen. Maximilian Adam wurde aber hart vor dem einnetzen des Pucks ins leere Tor abgehalten. Während er mit einem Cut auf dem Eis lag, bereinigte Fabio Patrzek die Wildwestszenen auf dem Eis.

Leider war damit auch die fünfte Niederlage besiegelt. FASS-Coach Oliver Miethke zum Spiel: „Wir wurden einmal mehr um die Früchte unserer Arbeit gebracht und waren wieder spielerisch das besser eingestellte Team. Unsere Defensive hat sich bereits stabilisiert und stark verbessert, trotzdem geraten wir viel zu schnell in Unordnung und kassieren dann vermeidliche Tore. Offensiv sind wir eindeutig noch zu ungefährlich.“

 

Am Sonntag wartet um 16:00 Uhr im Wellblechpalast mit den Wedemark Scorpions der nächste Gegner. Werden die Niedersachsen für den ersten Sieg der Berliner herhalten müssen? Besuchen Sie die Spiele der Akademiker. Für Spannung ist gesorgt.

 

 

 

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