» Akademiker siegreich bei Teil Zwei des „Drachenwochenendes“

4:2
FASS Berlin Black Dragons Erfurt
Foto: Michaela Dachselt

Nachdem am vergangenen Freitag die Akademiker in der Erfurter Kartoffelhalle mit 7:2 unter die Räder kamen, wollte das Team von FASS-Coach Rumid Masche unbedingt das Rückspiel für sich entscheiden. Neben den verletzten Thomas Leibrandt mussten die Akademiker nach der harten Partie am Freitag auch auf Kapitän Patrick Czajka verzichten.

 

Beide Teams zeigten auch von Beginn der Partie an ihr schnelles Offensivspiel. Die Akademiker kamen mit der kleinlichen Linie vom gut agierenden Schiedsrichter Mario Linnek zurecht. In der 8. Min konnte Jungstar Dominik Grafenthin die 1:0 Führung erzielen. Die Führung hatte allerdings nicht lange bestand. In Unterzahl konnten sich die Thüringer die Scheibe im Berliner Angriffsdrittel erkämpfen und den Ausgleich erzielen. Nachdem sich nun beide Teams auf die Linie des Schiedsrichters eingestellt hatten, entwickelte sich ein sehr temporeiches Spiel mit reichlich Torchancen auf beiden Seiten. In der 13. Min konnte Akademiker Justin Ludwig eine Unachtsamkeit in der Erfurter Abwehr ausnutzen und Goalie Stephan Löffelholz per Bauerntrick zur erneuten Berliner Führung überwinden. Trotz bester Chancen auf beiden Seiten ging es mit der 2:1 Führung in die erste Pause.

 

Im zweiten Drittel kamen die Erfurter immer besser ins Spiel und brachten die Berliner Abwehr so das ein um andere Mal in Schwitzen. Mitten in die Erfurter Drangphase musste Hannes Ulitschka wegen eines Kniechecks auf die Strafbank. Vladislav Filin ließ sich nicht lange bitten und netzte zum 3:1 ein. Die Akademiker zogen sich danach mehr in ihre Defensive zurück und verlagerten sich auf schnelle Tempogegenstöße. FASS-Goalie Dominik Gräubig rückte mehr und mehr in den Mittelpunkt der Partie. Der 17-Jährige zeigte großartige Paraden. In der 30. Min konnte Christopher Kabitzky einen Konter zur vorentscheidenden 4:1 Führung erzielen. Die Erfurter warfen nun alles nach vorn, fanden aber in Dominik Gräubig ihren Meister. Erst in der 37. Min konnte Erfurts Kanadier Adam Sergerie den FASS-Goalie zum 4:2 Anschluss überwinden. Mit dieser Führung ging es dann in die zweite Pause.

 

Im letzten Drittel gaben beide Teams nun nochmal Gas. Beide Goalies zeigten hervorragende Paraden und brachten die Stürmer zur Verzweiflung. Die Akademiker verteidigten ihren Vorsprung. Erfurt Trainer Tim Donnelly nutze dann eine Berliner Strafzeit und nahm seinen Goalie fast 4 Min vor Ende zugunsten eines weiteren Stürmers vom Eis. Die Dragons nahmen FASS-Goalie Dominik Gräubig unter Dauerbeschuss, aber mehr als ein krachender Pfostentreffer sprang nicht heraus. Die Akademiker hatten aber auch noch Chancen für einen Emty-Net-Treffer, aber zweimal schrammte die Scheibe knapp am leeren Tor vorbei. Als sie dann endlich den Weg ins Tor fand, ertönte die Schlußsirene und das Schiedsrichtergespann versagte nach eingehender Beratung den Treffer die Gültigkeit.

 

Am kommenden Freitag, 25. Oktober, müssen die Akademiker nach Jonsdorf zum nächsten Auswärtsspiel reisen. Am Samstag treffen die Berliner im Heimspiel auf Tornado Niesky (Beginn: 19.00 Uhr).

von Fass Berlin

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