» Am Doppelspielwochenende nichts zu holen für die Akademiker

0:7
FASS Berlin Icefighters Leipzig
Foto: EHV Schönheide

 

Das erste Doppelwochenende für die Akademiker ist eins zum Vergessen. Kurz zusammengefasst ist es ein Wochenende mit 0 Punkten und 0 zu 13 Toren. 

Am Freitag war der amtierende Oberliga Ost Meister, die Ice Fighters Leipzig zu Gast im Wellblechpalast. Keine Frage dass die Mannen um Trainer Mannix Wolf der Favorit waren. Aber dennoch fanden die Akademiker gut ins Spiel und boten den 275 Besuchern einen guten Kampf in den ersten zehn Minuten. In der 14. Minute verlor man kurz den Faden und dies nutzten die Gäste in Person von Hadamik und Breiter zum Doppelschlag innerhalb von 22 Sekunden. Kurz vor Ende des 1. Drittels erhielten die Akademiker dann noch eine Strafe. Man hielt Leipzig in Schach und ging mit einem 0-2 Rückstand in die Pause. 

Noch nicht ganz wieder konzentriert, musste man 19 Sekunden nach Wiederbeginn, in Unterzahl agierend, das 0-3 hinnehmen. Was dann passierte konnte sich wohl keiner so richtig erklären. Leipzig nahm immer mehr das Zepter in die Hand und schraubte das Ergebnis innerhalb von 11 Minuten auf 0:5. Stark verunsichert kamen die Akademiker nur selten vor das Leipziger Gehäuse. 

Im letzten Drittel versuchten die Akademiker in der Defensive gut zu stehen und nach vorne einige Nadelstiche zu setzen. Doch der Tabellenführer aus Leipzig ließ wenig zu. Immer wieder rückte Dominik Gräubig im Tor der Akademiker in den Mittelpunkt. Zweimal musste er noch hinter sich greifen. Dies war dann gleichzeitig auch der 0-7 Endstand.

Am Sonntag traten die Akademiker im Wolfsbau in Schönheide an. Bekanntlich ist es nicht leicht dort zu gewinnen,  auch weil dort die Schiedsrichter immer ein wenig die Neigung haben, die Gastgeber in umstrittenen Szene zu bevorteilen. Alles in allem, muss alles passen, um dort als Sieger vom Eis zu gehen. Nichts anderes hatten sich die Akademiker vorgenommen, um den direkten Mitkonkurrenten um Platz 4 in Schach zu halten. 

Die ersten 20 Minuten wollten beide Mannschaften nicht viel riskieren und so begann man mit einer sehr guten Defensive und immer wieder guten Chancen. Mit einfachen Mitteln zum Erfolg hieß die Devise von Head Coach Rumid Masche. Dies beherzigte die Mannschaft und ließ auch kaum Chancen zu und wenn, dann war Dominik Gräubig hellwach. So hieß es konsequenterweise 0-0 nach einem Drittel. 

Ins 2. Drittel starteten die Akademiker ähnlich stark wie das erste Drittel beendet hatten. Was ab der 21. Minute dann in den Hauptschiedsrichter Herr Hedwig gefahren war, wird nur er selbst wissen. Ab da an fanden sich die Akademiker bis zur 40. Minuten immer wieder in Unterzahl. Aber mit viel Kampf und Disziplin überstand man die Unterzahlsituationen. Eigene Möglichkeiten zu Torchancen konnte man sich schwer erarbeiten. In der 26. Minute passte man einen kurzen Moment nicht auf und Georg Albrecht ließ, allein aufs Tor zulaufend, die Wölfefans zum 1-0  jubeln. Kurze Zeit später musste man sogar das 2-0 hinehmen, nachdem man unmittelbar davor das 1:1 erzielen musste. Die größte Chance auf Seiten von FASS Berlin hatte Christian Leers der einen Schuss von der blauen Linie abfälschte. Aber die Scheibe fand den Weg leider nur gegen die Latte. Mit einem 0-2 Rückstand ging es in die Pause.

Ins letzte Drittel starteten die Akademiker dann endlich wieder mit 5 Feldspielern. Man versuchte alles um den Rückstand wett zu machen. Aber schon nach 119 Sekunden wurden alle Hoffnungen begraben. Kukla versenkte die Scheibe nach einem individuellen Fehler unhaltbar zum 0:3. Eine kuriose Situation ergab sich in der 52. Minute. Erst bekam Schönheide nur 2 Minuten für einen Stockcheck mit Verletzungsfolge. Obwohl Alexander Erl von den Akademikern ersichtlich an der Unterlippe blutete, weigerte sich  der Unparteiische dies zur Kenntnis zu  nehmen. Immerhin durfte er, obwohl verletzt in der Kabine, zwei Minuten später, dort die 10 Minutenstrafe von Dominik Gräubig absitzen. Dann parierte  Domink Gräubig 4 Alleingänge innerhalb von 2 Minuten ehe in der 55. Minute Miroslav Jenka das 4-0 für Schönheide markierte. Eine Minute später bekam man das 0:5 woraufhin  Coach Rumid Masche eine Auszeit nahm, um Schönheide den Wind aus den Segeln zu nehmen. Dies half und die Akademiker konnten selbst noch einmal den einen oder anderen Angriff fahren. Kurz vor Schluss musste man noch das 0-6 hinnehmen, was gleichzeitig auch den Endstand bedeutete.

Alles in allem ist es ein Wochenende zum Vergessen, allerdings mit durchaus guten Ansätzen im 1. und2. Drittel in Schönheide. Jetzt heißt es den Resetknopf zu drücken und noch einmal bei 0 zu starten. Zurück zur alten Stärke, um am kommenden Samstag in Niesky zu bestehen.

 

 

 

 

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